Redaktionsübersicht

Tanja Röckemann

Tanja Röckemann
Tanja Röckemann ist Wissenschaftsredakteurin für nd.DieWoche. Vor ihrer Redakteurinnentätigkeit fertigte sie eine Dissertation an, die an der Sozialgeschichte der Literatur des 20. Jahrhunderts mitschreibt. Im »Mikroskop« betrachtet sie Wissensproduktion ideologiekritisch, nimmt feministische Perspektiven ein und versucht herauszuarbeiten, was das alles mit Kapitalismus zu tun hat.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Tanja Röckemann:
Minneapolis, Dezember 2021: Eine Aktivistin steht vor dem Gerichtsgebäude, drinnen läuft der Mordprozess gegen die Polizistin Kim Potter.
Ein rassistisches Gewaltmonopol

Polizeigewalt ist ein Problem – buchstäblich überall, wo es die Institution Polizei gibt, aber in besonderem Maße in den USA. Wie ist hier die Lage, zwei Jahre nach den George-Floyd-Protesten?

Sabina Spielrein auf einer der wenigen Fotografien, die von ihr erhalten sind, angefertigt im Jahr 1930
Verdrängungsleistungen

Sabina Spielrein ist Mitbegründerin der Kinderpsychologie. Aber ihr Beitrag zur Psychoanalyse blieb unterbelichtet - wie so oft im Patriarchat. Eine Erinnerung an die sowjetische Jüdin, die 1942 von Nazis ermordet wurde

Der deutsche Verbraucher: zugunsten der westlichen Werte für jegliche Entbehrung bereit?
Wertespektakel

Der Forschungsverbund »Normative Ordnungen« der Goethe-Universität in Frankfurt am Main produziert ideologische Begleitmusik zu Krise und Krieg

Kein Streik mit Nazis!

Vor genau 90 Jahren streikten die Angestellten der Berliner Verkehrsbetriebe. Neben Kommunisten und Sozialdemokraten waren auch Nazis beteiligt – die politischen Gegner. Was war da los?

In etwa so kann es sich anfühlen, an der Universität auf der Beforschung des Geschlechterverhältnisses zu bestehen. Sinnbild aus der Mensa der Karl-Marx-Universität Leipzig, Dezember 1963.
Geschlechterforschung als Kollateralschaden

Die Professorin Gisela Mettele berichtet im Interview über die geplante Umwidmung ihrer Professur für Geschlechtergeschichte, die Errungenschaften der Geschlechterforschung und deren beständige Bedrohung.

Antifaschistischer Widerstand muss nicht nur erinnert werden, sondern ist weiterhin auch politische Praxis: Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes protestiert gegen einen NPD-Aufmarsch, Berlin 2012
Eine andere Form von Wühlarbeit

Der politische Widerstand gegen den Nationalsozialismus ist im Erinnerungsdiskurs fast unsichtbar. Ein aktuelles Forschungsprojekt untersucht unter anderem, wie sich diese Nicht-Anerkennung familiengeschichtlich auswirkt