Redaktionsübersicht

Tanja Röckemann

Tanja Röckemann
Tanja Röckemann ist Wissenschaftsredakteurin für nd.DieWoche. Vor ihrer Redakteurinnentätigkeit fertigte sie eine Dissertation an, die an der Sozialgeschichte der Literatur des 20. Jahrhunderts mitschreibt. Im »Mikroskop« betrachtet sie Wissensproduktion ideologiekritisch, nimmt feministische Perspektiven ein und versucht, herauszuarbeiten, was das alles mit Kapitalismus zu tun hat.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Tanja Röckemann:
Julian Reichelt zeigt, dass eine Überwindung kapitalistischer Regeln möglich ist
Unangepasster Boulevardjournalismus

Im Kapitalismus scheint Konkurrenz an der Tagesordnung zu sein. Verleger Ippen und Julian Reichelt zeigen, dass eine andere Welt möglich ist: Männerbündelei - eine Liebe, die stärker ist als die Gesetze des Marktes.

Eine Diskriminierung kommt selten allein

Das Geschlechterverhältnis wird seit langem auch an deutschen Universitäten beforscht. Die Professorin Ann Phoenix in Frankfurt betrachtet Geschlecht intersektional: in Zusammenhang mit Klasse und Rassismus.

Das Patriarchat schlägt zurück

Wir erleben eine globale Stärkung ultrakonservativer Bewegungen. Eine Konferenz des Frankfurter Kunstvereins beschäftigt sich mit diesen Rufen nach einer »natürlichen« Ordnung - und feministischen Antworten darauf.

Cover der deutschsprachigen Erstausgabe 1993
»Eine Nasenlänge vor den Pinkertons«

Die US-amerikanische Schriftstellerin Marge Piercy, Jahrgang 1936, ist eine Wegbereiterin feministischer Literatur. Mit nd.DieWoche sprach sie über ihr bewegtes Leben und linke Politik in sich verändernden Zeiten.

Spätbürgerliche Dekadenz

Wer sich Anfang des 21. Jahrhunderts in bürgerlichen Kreisen bewegt, merkt es bald: Eines der drängendsten Probleme unserer Zeit ist »der Kinderwunsch«, nur noch übertroffen vom »unerfüllten Kinderwunsch«.

»Auch eine Klassenfrage«

Nur wenige Wissenschaftler*innen in Deutschland forschen zu Wohnungslosigkeit und Armut. Susanne Gerull über Hilfesysteme, Straßenzeitungen und strukturelle Ursachen.

»Privateigentum wird wieder infrage gestellt«

»Privateigentum wird wieder infrage gestellt«: Der Soziologe Tilman Reitz von der Universität Jena berichtet über den neu eingerichteten Sonderforschungsbereich zum »Strukturwandel des Eigentums«

Der Kapitalismus frisst seine Kinder nicht

Der Kapitalismus vernichtet Existenzgrundlagen. Das gilt für Flora und Fauna, es gilt für die Menschheit selbst - und damit ironischerweise auch für seine eigene Reichtumsquelle, die menschliche Arbeit. Amazon gehen in den USA die Arbeitskräfte aus.

Kein Frauenthema

Wenn Feminist*innen die Abwesenheit von Frauen* in der Geschichte der Literatur, Politik oder Wissenschaft kritisieren, wird oft entgegnet: Wegen des Patriarchats gäbe es kaum weibliche Protagonist*innen. Die Widerlegung dieses Annahme ist absolut möglich.

Herrschaftskritik braucht Rechtskritik

Was ist Rechtskritik, warum braucht es sie und was hat das mit gesellschaftlichen Kämpfen zu tun? Darüber spricht Felix Hanschmann, Inhaber eines neuen Lehrstuhls für Kritik des Rechts an der Bucerius Law School in Hamburg, im Interview

Die Utopie nicht aus den Augen verlieren

Diskriminiert das Recht, schützt es vor Diskriminierung - oder beides? Perspektiven von Anwältinnen auf diese Frage, ihre eigene Stellung einer patriarchal geprägten Arbeitswelt und auf mögliche Alternativen jenseits staatlichen Strafens.

Im Land der Dichter und Querdenker

Die sogenannte «Querdenken»-Bewegung ist ein Fall für den Verfassungsschutz, wird aber im Allgemeinen als Versammlung von Normalbürgern erklärt. Was diese Gleichzeitigkeit über die hiesigen Verhältnisse aussagt - und über die Rolle der Linken darin.