Kroatien

Staatsziel: Massenmord

Vor 80 Jahren wurde mit Hitlers Segen der faschistische Unabhängige Staat Kroatien gegründet

Erich Später

Fußballkrieg in Mostar

BallHaus Ost: Frank Willmann blickt auf den Fußball zwischen Leipzig, Łódź und Ljubljana

Frank Willmann

Das Spiel ihres Lebens

Unterhalb der bosnisch-kroatischen Berggrenze harren junge Männer aus Bangladesch in den Wäldern aus, viele von ihnen Akademiker. Sie alle wollen in die EU

Fabian Hillebrand

Wenn die Bäume wieder blühen

In den Flüchtlingscamps in Bosnien harren die Bewohner bei bitterer Kälte aus, um im Frühling ihr Glück zu suchen

Fabian Hillebrand, Bihać

»Das war nicht Milch und Honig«

Kid Pex wuchs als Wiener mit kroatischen Wurzeln zwischen Bürgertum und Straße auf. Heute rappt er über die Arbeiterklasse und die »Guerilla« der Gemeindebauten

Michael Bonvalot

Der Kampf der Veteranen

Kroatiens Veteranenverbände stehen weit rechts. Einer setzt dagegen auf Umweltschutz und Antifaschismus

Fran Radonić Mayr, Zagreb

In die Röhre geguckt

Massenzuzug von Flüchtlingen vor fünf Jahren mündete in ein neues, europaweites System der Abwehr

Uwe Kalbe

Alternative für den Balkan

Der Wahlerfolg des kroatischen Bündnisses »Možemo!« zeigt: Die postjugoslawische Linke ist wieder da

Krunoslav Stojaković, Belgrad

Die ewige Frage nach der Religion

25 Jahre nach Srebrenica leben die Volksgruppen in Bosnien und Herzegowina weiterhin meist getrennt. Gedenken und Provozieren wechseln einander ab. Auch im Fußball.

Ronny Blaschke, Sarajevo

Kroatien rückt nach rechts

Mehrheit für konservative HDZ bei Parlamentswahlen - Linksbündnis übertrifft Erwartungen

Felix Jaitner

Volkswirtschaften am Tourismus-Tropf

Massentourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen nicht nur in Europa. Tiefe Einbrüche infolge der Coronakrise bedrohen weltweit Millionen Arbeitsplätze

Hermannus Pfeiffer

Es gibt keine Gewinner

Dystopie, Groteske, Sozialdrama: Beiträge des Go-East-Festivals aus der Ukraine, aus Kroatien und Lettland

Norma Schneider

Kriegsspiele

Vor 30 Jahren offenbarte sich der Zerfall Jugoslawiens in einem Fußballstadion. Der Nationalismus wirkt bis heute

Ronny Blaschke, Belgrad