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20 Seiten Literaturbeilage zur Buchmesse in Frankfurt/Main

Jedes Jahr im Oktober kommen in Frankfurt/Main Verleger, Buchhändler und Autoren zusammen und präsentieren Neues vom Buchmarkt. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir die traditionelle Literaturbeilage auf 20 Seiten mit Neuerscheinungen, die wir wichtig finden.

19.10.2021 von Isabella A. Caldart

»Es gibt ein kleines Fenster, und da musst du rein«

Dass »Hitze« von Raven Leilani ist kein typischer Millennial-Roman. Das liegt am einzigartigen Stil und der gekonnten Figurenzeichnung der New Yorker Autorin und der Art, wie sie Themen wie Klassismus und Rassismus verhandelt.

Gilbert Shelton/Avant Verlag

19.10.2021 von Christof Meueler

Als das Kiffen noch geholfen hat

Es ist fast unvorstellbar, welche Wunderkräfte früher Haschisch und Marihuana zugeschrieben wurden. Sie sollten as Bewusstsein nicht vernebeln, sondern schärfen. An vorderster Front rauchten die Freak Brothers von Gilbert Shelton.

19.10.2021 von René Hamann

Alle verhalten sich innig

Alle verhalten sich innig, sind zärtlich und einfühlsam; es wird immer höflich gefragt, ob etwas gemacht werden darf und wann. Niemand hat schlechten Sex bei Sally Rooney. Alle haben guten, schlecht ist nur das System da draußen.

19.10.2021 von Reiner Oschmann

Vorsicht, Venus, vor dem Mars!

Stefan Baron beleuchtet die Verschiebung des Kraftzentrums von den USA nach Asien. Er empfiehlt den Europäern in einer multipolaren Welt mehr Eigenständigkeit und weniger Abhängigkeit von den USA.

19.10.2021 von Volker Külow

Ein roter Volkstribun

Karl Lieknecht bleibt Ikone. Keiner engagierte sich stärker gegen den preußischen Militarismus, gegen Krieg und das ihn fördernde Kapital. Aber was weiß man über sein Leben? Klaus Gietinger hat es nachgezeichnet.

19.10.2021 von Volkmar Schöneburg

Alarmierende Zustände

Die AfD hinterlässt ihre Spuren auch im Staatsapparat. Bei der Polizei und in der Justiz. Der Jurist und Journalist Joachim Wagner hat das Wirken von Rechtspopulisten im Justizapparat untersucht.

19.10.2021 von Ernst Reuß

Die Legende vom Einzeltäter

Als »Einzeltäter« wurden rechtsradikale Täter immer wieder bezeichnet. Das Attentat auf das Münchner Oktoberfest 1980 und der Doppelmord am Rabbiner Shlomo Lewin und seiner Lebensgefährtin Frida Poeschke sind bis heute nicht aufgeklört. »Warum nicht?«, fragt Ulrich Chaussy.

19.10.2021 von Marit Hofmann

Arbeit mit den Unsichtbaren

Frédéric Valin hat als Pfleger gearbeitet und über die Ausbeutung in den Krankenhäusern und Altenheimen »Pflegeprotokolle« gesammelt. Denn von den Arbeitenden wird erwartet, dass sie ihren Job machen und »die Fresse halten«.

19.10.2021 von Karlen Vesper

Weder Heros noch Dämon

Nicht als ein Aufruf zur »Umwertung aller Werte« à la Nietzsche will Christian Blasge sein Buch verstanden wissen. Aber: »In einer postfaktischen Welt müssen wir uns vielmehr als Einzelne und in der Gesellschaft immer wieder neu fragen, wie wir eigentlich leben wollen, welche Werte für uns als zentral gelten und was wi...

19.10.2021 von Harald Loch

Dickhäuter

Die meisten Menschen wiegen nicht so viel wie Elefanten«, bemerkt mit britischem Humor die Verhaltensbiologin Hannah Mumby in ihrem leidenschaftlichen Buch über die mächtigen Dickhäuter. Sie löst diesen schrägen Satz aber sogleich mit der Information auf: »Schon bei ihrer Geburt sind Elefanten etwa 100 Kilogramm schwer...

19.10.2021 von Horst Groschopp

Wider leere Worte am falschen Orte

Erst kürzlich hat die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman beim Vergleich der Vergangenheitsaufarbeitung in den USA und in den ehemals beiden deutschen Staaten - wie diese »mit dem Bösen in ihrer Geschichte« umgingen - die DDR gelobt, entgegen diversen anderslautenden Urteilen. Doch wie sieht es mit den Erinnerung...

19.10.2021 von Ernst Reuß

Als der Mensch erschien

Das ist ein Prachtband, der jede Bibliothek schmückt. Und natürlich nicht nur im Regal stehen sollte, sondern auch gelesen und genossen werden will. • Buch im nd-Shop bestellen Telmo Pievani/Valéry Zeitoun: Homo sapiens. Der große Atlas der Menschheit. A. d. Franz. v. Renate Heckendorf. WBG/Theiss, 208 S., geb.,...

19.10.2021 von Ernst Reuß

Von einem der auszog ...

Gemeinhin gilt Ferdinand Magellan, nach dem die von ihm als erstem Europäer entdeckte »Magellanstraße« benannt wurde, auch als erster Weltumsegler. Doch dem ist nicht so. Zwar kam am 6. September 1522 eines seiner Schiffe nach der abenteuerlichen Umrundung des Globus wieder in Spanien an. Es war allerdings Juan Sebasti...

19.10.2021 von Karlen Vesper

Alle für einen - einer für alle

In der Tat: Das aus dem allgemeinen Sprachschatz vor Jahrzehnten mit dem Untergang des realen Sozialismus, der Niederlage aller emanzipatorischen Bewegungen und dem Triumph des Neoliberalismus verschwundene Wort »Solidarität« ist zurückgekehrt. Darf man das sagen: dank der Pandemie? Jedenfalls ist die Feststellung von ...

19.10.2021 von Pia Sophie Roy

Eine froh stimmende Zukunftsvision

Das ist ja mal was ganz Neues: Überraschend machen Walter Ötsch und Nina Horaczek als Schlüsseljahr für die Krise in der Politik das Jahr 1989 aus, ebenjenes, das gemeinhin, landauf, landab, als ein Annus mirabilis, ein Wunderjahr, gefeiert und umjubelt wird, weil es den Fall der Berliner Mauer und des «Eisernen Vorhan...

19.10.2021 von Tim König

Bedrohte Vielfalt

Städte gelten als politische Laboratorien, sie gelten als strukturell links. In manchen Fällen kommt beides zusammen, etwa in der Geschichte revolutionärer Zentren wie Paris in den Jahren von 1789 bis 1871. Vielerorts ist die urbane Weise zu leben aber auch einfach mit Heterogenität, Pluralität und der Offenheit für Ne...

19.10.2021 von Karl Heinrich

Krise, Klima, Klopapier

Der Titel ist vielversprechend hoffnungsvoll, ermutigend, freut den linken Leser: »Goodbye Kapital«. Indes: ein Traum von über 200 Jahren Kampf gegen eine ausbeuterische, inhumane, ungerechte Gesellschaft, der knapp 70 Jahre fast in Erfüllung zu gehen schien auf einem Teil des Erdenrunds. Sich dessen gewahr, setzten di...

19.10.2021 von Harald Loch

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Henker selber

Nein. Nicht schon wieder Trump! Doch - es muss sein. Wer verstehen will, wie es um die Vereinigten Staaten vor, während und nach Donald Trump steht, muss dieses Buch des in Kalifornien geborenen, heute in New York lebenden George Packer lesen. Seine Erleichterung über das Ergebnis der letzten US-amerikanischen Präsiden...

19.10.2021 von Peter Nowak

Als selbst Pazifist Einstein zu den Waffen rief

Schon jetzt kann man von einem Standardwerk zum Thema Gewaltfreiheit und Antimilitarismus sprechen, das der Historiker und Pädagoge Gernot Jochheim vorgelegt hat. Bereits in seiner Dissertation an der Freien Universität Berlin 1977 hatte er sich mit der antimilitaristischen Bewegung in den Niederlanden in den Jahren 18...

19.10.2021 von Karlen Vesper

«Tränen sind heilsam»

Die Liebenden von Auschwitz« überschrieb ich mein Porträt über Maria und Adam König in dieser Zeitung vor nunmehr bald zwei Jahrzehnten. Obwohl die beiden sich nicht in jener Hölle kennen- und lieben lernten, die als Synonym für den millionenfachen Mord an den europäischen Juden gilt. Sondern nach der Befreiung vom Fas...

19.10.2021 von Ernst Reuß

Erschütternde Zeugnisse eines Terrorregimes

Nördlich von Berlin mussten vor 85 Jahren politische Gegner des Naziregimes das Konzentrationslager Sachsenhausen errichten. Es sollte ein zentrales »Muster- und Ausbildungslager« werden. Benannt wurde es nach einem heutigen Stadtteil von Oranienburg, der damals noch eine selbstständige Gemeinde war. • Buch im nd-...

19.10.2021 von Dieter Janke

Zwischen den Stühlen

Mit dem wachsenden zeitlichen Abstand zu den Gräueltaten und Verbrechen der faschistischen Barbarei schwinden die Möglichkeiten für Zeitzeugengespräche. Die Zeit, die dafür verbleibt, geht ihrem Ende entgegen. Umso wichtiger werden Lebensberichte und Dokumentationen, die individuelle Erfahrungen aus dem antifaschistisc...

19.10.2021 von Harald Loch

Emanzipatorische Meilensteine

Ein Studienbuch ist es nicht, aber ein schönes Lesebuch. Zehn Philosophinnen porträtiert der Germanist Armin Strohmeyr und wagt die Aussage, dass ihr Denken die Welt prägte. Das ist bei einigen der Frauen zweifellos der Fall, aber nicht bei allen. Das meiste aber ist interessant, manches auch überraschend und alles mit...

19.10.2021 von Harald Loch

Rätselhaft

Dieselben Vorwürfe treffen Millionen Deutsche. Insofern stimmt der Titel der großen, jetzt von Lorenz Jäger vorgelegten Biografie: »Heidegger. Ein deutsches Leben«. Die Vorwürfe gegen den einst international sehr wirkmächtigen Philosophen lauten: begeisterter aktiver Anhänger des Nationalsozialismus wenigstens zeitweis...

19.10.2021 von Pia Sophie Roy

Kurzum: Kurz

Wir haben es im Bundestagswahlkampf in Deutschland erlebt, wie entscheidend Fotos, Statements, Gesten der sich um das Kanzleramt bewerbenden Spitzenpolitiker von Union, SPD und Grünen waren. Armin Laschet latschte von einem Fettnäpfchen ins andere. Der schlimmste Fauxpas: als er lachte, während Bundespräsident Frank-Wa...

19.10.2021 von Irmtraud Gutschke

Politische Pokerrunden

Als der Politikwissenschaftler Michael Koß, Jahrgang 1971 und in Lüneburg lehrend, dieses Buch konzipierte, waren die Turbulenzen nach der Bundestagswahl 2021 noch nicht abzusehen. Nun kann er sich einer gewissen Voraussicht rühmen: »Demokratie ohne Mehrheit« ist Wirklichkeit geworden, da SPD und CDU nicht mehr miteina...

19.10.2021 von Stefan Bollinger

Von Aufbruch und Apathie

Ja, die Mauer war schlimm, aber notwendig.« Diese Einschätzung einer Ärztin, die vor 60 Jahren, als über Nacht die Grenze von Ost- nach Westberlin abgeriegelt wurde, an der Charité arbeitete, fasst die Befunde der bemerkenswerten Studie von Robert Rauh treffend zusammen. Der Autor, in der DDR geboren, trieb die Frage u...

19.10.2021 von Gabriele Oertel

Chronist längst entschwundener Zeit

Spuren hinterlassen. Dieses Bedürfnis scheint mit zunehmendem Alter größer zu werden. Sich erklären, Erfolge im Rückblick noch einmal feiern, Fehlleistungen eingestehen, manche alte Rechnung begleichen, sich befragen, was für ein Leben man wie absolvierte - das treibt Betagte (und in jüngster Zeit leider nicht nur sie)...

19.10.2021 von Frank Schäfer

Terrier mit Herzschrittmacher

Eine ihrer ersten Short Stories bekommt einen Preis. Der notwendig folgende Debütroman »The Girls«, eine Coming-of-Age-Geschichte im Umkreis einer fiktiven, an die Charles Manson Family erinnernden Kommune beschert ihr einen Millionenvorschuss. Einen mittelgroßen Skandal gibt es natürlich auch, ein Ex-Freund zerrt sie ...

19.10.2021 von Frank Jöricke

Der Mythos vom einzigartigen Scheitern

Wir schreiben das Jahr 1989. Die Plattenfirma Polydor ist auf Paul Weller und seine Band Style Council nicht allzu gut zu sprechen. Bereits mit dem Album »Confessions Of A Pop Group«, einem aus der Zeit gefallenen Konzertsaal-Epos, hat Weller die Geduld der Labelbosse aufs Äußerste strapaziert. Doch jetzt scheint er vö...

19.10.2021 von Frank Willmann

Auf dem Ascheplatz

Zuerst siehst du die blätter, die vollkommen / unverständlich winken mit / ihren bleichen innenseiten. jeder baum / spielt jetzt den clown mit tausend / ungelenken händen …« Nachdem sich Lutz Seiler in zwei Romanen mit der finalen Phase der DDR und der Wende beschäftigt hat, kehrt er in »schrift für blinde riesen« ins ...

19.10.2021 von Kai Köhler

Exotisches Kriegertum

Als Japan am 2. September 1945 kapitulierte, wirkte die Propaganda weiter. Eine Niederlage war für viele Soldaten unvorstellbar. Manche unter ihnen waren sogar überzeugt, dass es sich bei der Nachricht um eine Lüge des Feindes handele, der sie zum Aufgeben verleiten wolle. Sie kämpften also weiter. • Buch im nd-Sh...

19.10.2021 von Irmtraud Gutschke

Der fliegende Kurde

Ein Abenteuerroman, ein Schelmenroman gar, über einen Umhergetriebenen, der sich mit allen möglichen Mitteln durchs Leben schlägt? Ein modernes Märchen? Eine parabelhafte Erzählung über Freiheit, Zugehörigkeit und Treue? Der neue Roman von Bachtyar Ali hat etwas von alledem. • Buch im nd-Shop bestellen Bachtyar A...

19.10.2021 von Klaus Bellin

Idyll und Tragödie

Als der Erste Weltkrieg zu Ende war, das Elend und der Hunger groß, zog sich Thomas Mann ins Private zurück. Er wollte Abstand gewinnen. Jahrelang hatte er sich mit einem Buch herumgeschlagen, das er »ein Untier von einem Aufsatz« nannte, 600 Seiten mit einem Bekenntnis zu Deutschland, zur Monarchie und zum Krieg und z...

19.10.2021 von Monika Melchert

Künstlerin und Mäzenatin

Sie war Muse und Mäzenin, eine große Liebende und leidenschaftliche Mutter, Künstlerin durch und durch. Kaum jemand, der Thea Sternheim einmal begegnet ist, konnte sich ihrer Ausstrahlung, ihrem lebhaften Geist und ihrem Charme entziehen. Das bezeugen berühmte Künstlerfreunde wie Heinrich Mann oder Gottfried Benn, Fran...

19.10.2021 von Enno Stahl

Wenn es zu heiß zum Atmen wird

Die britische Schriftstellerin Anna Kavan ist ein Mythos. In doppeltem Sinne: Einerseits muss sie eine ziemlich ungewöhnliche Persönlichkeit gewesen sein mit einem komplizierten Lebenswandel, der von intensiver Reisetätigkeit, aber auch zahlreichen Psychiatrie-Aufenthalten und einer jahrzehntelangen Heroinabhängigkeit ...

19.10.2021 von Klaus Bellin

Sätze im »Brülltest«

Für Jean-Paul Sartre war er der »Idiot der Familie«, und Sartres riesige Studie ist lange ein Kultbuch gewesen. In dem unvollendeten Werk, das es auf über 3000 Seiten bringt, agiert Flaubert als »mürrischer Asket«, der den Schatten einer offenbar trostlosen Jugend nicht entrinnen konnte. • Buch im nd-Shop bestelle...

19.10.2021 von Björn Hayer

Wenn doch alles nur eine Ordnung hätte

Was bleibt von einem Leben? Einige Fotos und Briefe? Ein paar Erinnerungen von Hinterbliebenen? Der Ich-Erzähler in Peter Stamms neuem Buch »Archiv der Gefühle«, einem dichten Bewusstseinsstrom, weiß sehr genau um die Vergänglichkeit. Bislang bestand sein Mittel gegen das Vergessen und Verdämmern im unentwegten Sammeln...

19.10.2021 von Fokke Joel

Wo ist bloß der richtige Satz?

Das Übersetzen ist, wie Cécile Wajsbrot schreibt, keine exakte Wissenschaft, sondern »ein immer neu nicht zum Scheitern, aber zur Unvollkommenheit verdammter Versuch«. Bereits der Titel eines Buches kann da zur Herausforderung werden. Als »La promenade au phare« (Der Spaziergang zum Leuchtturm) wurde der Titel von Virg...

19.10.2021 von Lars Fleischmann

Alte weiße Punkmänner

Wer kennt sie nicht, die betagten Herren mit den Elbseglern auf dem Kopf, eingehüllt in kultige Kutten? Man sieht es förmlich, wie sie beim Konzert am Rand stehen, sich in ein Weizenglas verkrallend, und bestimmend mit dem Kopf nicken - wie sie aber auch nachher bei einer Selbstgedrehten dann doch erwähnen müssen, dass...

19.10.2021 von Norma Schneider

Ungelenke Tanzschritte, aber okay

Nina fühlt sich wie eine »persönliche Dauer-Ent-Täuschungs-Maschine« für ihre Mutter. Denn die hat ganz genaue Vorstellungen, wie Ninas Leben aussehen soll: ordentlicher Job, Heirat, Kinder. Doch Nina hat auf das alles keine Lust. Ihrer Kindheitsfreundin Edita geht es ähnlich. Warum sie nach Berlin gezogen ist, statt s...

19.10.2021 von Ingo Petz

Die Tage der Industrie waren gezählt

Shuggies Mutter Agnes hat sich wieder einmal die Kante gegeben und lässt sich auf das Bett fallen. Man weiß nicht, ob Agnes sich und ihren Sohn tatsächlich umbringen will, als sie ihre Zigarette an den Vorhang hält, der augenblicklich in Flammen aufgeht, oder ob es eine dieser unbedachten Handlungen ist, die so beiläuf...

19.10.2021 von Florian Schmid

Ab heute bist du Sheriff

James Sallis ist für Freunde des literarisch anspruchsvollen Noir-Krimis schon lange so etwas wie eine Institution. Seit die Verfilmung (2011) seines Romans »Drive« (2005), unter anderem mit Ryan Gosling, einen gewissen Kultstatus erlangte, ist Sallis auch mehr und mehr einem breiteren Publikum bekannt, wobei seine in ...

19.10.2021 von Thomas Wagner

Wenn man frittiert wird

Eine Mutter telefoniert mit der längst erwachsenen Tochter. Im Zentrum steht die Frage, wann diese mal wieder zu Besuch kommt. »Bald«, lautet die Antwort. Der Gesprächsablauf wiederholt sich in den kommenden Tagen. • Buch im nd-Shop bestellen Hiromi Itō: Dornauszieher. Der fabelhafte Jizō von Sugamo. A. d. Jap. ...

19.10.2021 von Benjamin Moldenhauer

Die Freiheit der Prozesse

Wie wurde Krautrock erfunden? Vor 50 Jahren wollte der Schriftsteller Uwe Nettelbeck Musikproduzent werden und schwatzte Polydor sechs Hippies als »die neuen Beatles« auf. Das waren Faust, die raus aufs Land zogen und massenweise Musik aufnahmen.

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