Thema

Lyrikbeilage Banalität & Verbrechen

Liebe, Hass, Hoffnung, Verzweiflung, Geburt und Tod – zwischen den Spitzen des Pentagramms spielt sich unser Leben ab. Zum Glück haben wir Bücher. Für unsere Lebensspanne und die unserer Nachfolger (vielleicht) reichen sie hin, uns (vielleicht) die richtigen Lebenslinien entlanglaufen zu lassen oder auch nur den Leerlauf dazwischen aufzufüllen. Wir haben für Sie was zusammengesucht - insgesamt 24 Tipps.
Sie können die Lyrikbeilage im nd-Shop beziehen.
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20.11.2021 von Frank Schäfer

Banalisiere die Dinge

Uli Becker ist ein vorzüglicher Dichter, riffrockend und shoutend.Leider ist sein Werk vergriffen. Wird Zeit, dass ein Verlag den Mann aus der Reserve lockt, ihm endlich sein Opus magnum abverlangt.

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20.11.2021 von Christof Meueler

»Unsere Warteliste ist so lang, das ist schon unanständig«

Das gibt es nirgends sonst auf der Welt, passt in jede Jackentasche und ist so teuer wie euin Brot aus dem Bioladen: Alle zwei Monate widmet sich das »Poesiealbum« einer Dichter*in. Ein Gespräch mit dem Verleger Klaus-Peter Anders

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20.11.2021 von Mario Pschera

Chassidisch und verlassen

Magische Wortreihen und Buchweisheit. Jerome Rothenberg, 1931 in New York geboren, machte sich in den 80er Jahren auf nach Polen, dem Land seiner jüdischen Eltern. Eine sentimentale Reise ist es nicht geworden. Dieses Polen ist räudig, es mieft und stinkt.

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20.11.2021 von Ingo Ebener

Wenn Pflanzen »ey« sagen

Was ist mit dem Gepflanzten los? Monika Hefters Gedichte bewegen sich zwischen »alten Foodpornos« auf dem Handy und Vögeln, die »inmitten des Gifts« schlafen und Ansichten aus dem Zug heraus: »Maisfeld Rapsfeld Maisfeld Rapsfeld Maisfeld«.

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20.11.2021 von Caroline Anstieg

Ein heiliger Narr zieht durchs Gebirge

Die Sowjetunion war ein Land hinter den Plakaten, Fotobänden, Postkarten und Intourist-Reiserouten. Und was ist heute los in Georgien? Besik Kharanauli erzählt das geschichtliche Werden in Miniaturen.

Villa Massimo Alberto Novelli

20.11.2021 von Lars Fleischmann

»Gedichte haben ein Unruhepotenzial«

Von Lob kann man schlecht leben: Was machen Lyriker*innen sonst noch außer Lyrik zu schreiben? Bedeuten kleine Auflagen geringen Einfluss? ringt es etwas, wenn in der Schule Gedichte aufgesagt werden? Ein Gespräch mit Uljana Wolf.

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