Stillgelegte Förderbrücke im Tagebau gesprengt

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Cottbus. Nach 32 Einsatzjahren ist die Abraumförderbrücke F34 im kürzlich aufgegebenen Braunkohle-Tagebau Cottbus-Nord gesprengt worden. Die Aktion am Donnerstagvormittag sei reibungslos verlaufen, teilte der Energiekonzern Vattenfall mit. Nun müssten 2200 Tonnen Stahl weiter zerkleinert und abtransportiert werden. Voraussichtlich vom Winter 2018/2019 an soll die Grube mit Spreewasser geflutet werden. An dieser Stelle soll bis 2024 der größte künstliche See des Landes, der Cottbuser Ostsee, entstehen. Der Tagebau war im Dezember planmäßig stillgelegt worden. Nach Angaben von Vattenfall werde mit der Sprengung der Brücke einmal mehr deutlich, dass die Braunkohleförderung eine auslaufende Technologie sei, teilte die Grünen-Fraktion im Landtag am Donnerstag mit. »Umso wichtiger ist es jetzt, den Strukturwandel aktiv zu gestalten und sich über eine sozialverträgliche Abfederung dieses Prozesses Gedanken zu machen.« dpa/nd

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