USA warnen vor Katastrophe bei Bruch des Damms vor Mossul

New York. Die USA haben vor einer »gigantischen humanitären Katastrophe« durch einen Bruch des Staudamms vor der irakischen Großstadt Mossul gewarnt. Sollte der Damm brechen, könnte eine 14 Meter hohe Welle den Tigris entlang rollen und bis zu 1,5 Millionen Menschen bedrohen, erklärte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samatha Powers, am Mittwoch. Die Welle könne sogar die 400 Kilometer südlich gelegene Hauptstadt Bagdad erreichen. Mossul ist in der Hand der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die Extremisten hatten auch kurze Zeit den Staudamm unter ihrer Kontrolle, inzwischen wird er von kurdischen Kämpfern bewacht. AFP/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung