Büro der LINKEN in Leipzig wurde mit Steinen angegriffen
Leipzig. Unbekannte haben ein Bürgerbüro der LINKEN im sächsischen Leipzig-Grünau angegriffen. Sie warfen am Donnerstagmorgen vier Pflastersteine gegen das Schaufenster des Ladenlokals. Dabei sei äußere Scheibe der Doppelverglasung stark beschädigt worden, teilte die LINKE mit. Der Schaden am Büro der Landtagsabgeordneten Cornelia Falken und des Stadtratsfraktionsvorsitzenden Sören Pellmann belaufe sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen. Nach Angaben der Partei hat es seit Jahresbeginn insgesamt 26 Übergriffe auf Einrichtungen oder Bedrohungen von Mitgliedern der LINKEN in Sachsen gegeben. Ende März hatten Unbekannte das Büro des LINKEN-Ortsverbandes Weißwasser mit Böllern attackiert. Dabei wurde die Tür des Büros beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Unmittelbar nach dem Vorfall suchten die Beamten den Ort des Geschehens großräumig ab, von den Tätern fehlte jedoch jede Spur. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.