Landfrauen fordern besseren Nahverkehr im Nordosten

Güstrow. Der Landfrauenverband Mecklenburg-Vorpommerns hat einen besseren Nahverkehr für die Dörfer im Nordosten gefordert. »Das ist im ländlichen Raum ein großes Thema«, sagte die Geschäftsführerin des Verbandes, Katrin Hergarden. Viele Orte hingen lediglich am Schulbusverkehr. Das sei zu wenig. Wenn die Schulbusse fahren, hätten Geschäfte, Behörden und Ärzte oft noch gar nicht geöffnet, und erst viele Stunden später am Nachmittag fahre ein Bus zurück. Der Landfrauenverband feierte am Samstag in Güstrow sein 25-jähriges Bestehen. Die Vorsitzende Heike Müller zeigte sich erfreut, dass der Rückgang bei den Mitgliederzahlen gestoppt sei. Seit 2003 sei die Zahl von 1800 auf heute knapp 1100 gesunken. Müller zufolge ist der Abwärtstrend seit drei Jahren beendet und es würden auch neue Ortsgruppen entstehen. dpa/nd

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