Namibia erwägt Klage gegen Deutschland

  • Lesedauer: 1 Min.

Windhuk. Mehr als hundert Jahre nach dem Völkermord in Deutsch-Südwestafrika erwägt Namibia, Deutschland auf 30 Milliarden Dollar Entschädigung zu verklagen. Das geht aus amtlichen Dokumenten hervor, die von AFP eingesehen wurden. Der namibische Justizminister Sacky Shangala bestätigte AFP, dass ein Team von Juristen derzeit eine Klage wegen Verletzung der Menschenrechte vorbereite.

Zwischen 1904 und 1908 wurden im heutigen Namibia unter der deutschen Kolonialherrschaft Zehntausende Herero und Nama getötet. Die Massaker gelten als erster Genozid des 20. Jahrhun-derts. AFP/nd

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können - marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten - brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das nd mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal