Stimme der Opfer des IS-Terrors

In einer bewegenden Rede hat die Jesidin Nadia Murad im Landtag in Potsdam für die Aufnahme von Flüchtlingen ihrer Glaubensgemeinschaft geworben. »Wir haben die schlimmsten Verbrechen erlebt, Vergewaltigung und sexuelle Versklavung«, berichtete die UN-Sonderbotschafterin am Mittwoch vor den Abgeordneten. »Und ich weiß von mehr als 3000 Frauen, Kindern und Männern, die noch immer in der Gefangenschaft des IS sind.«

Murad selbst war vor drei Jahren von der Terrormiliz IS aus ihrem Heimatdorf im Nordirak verschleppt worden. Die 21-Jährige appellierte an die Völker der Welt, die Tausenden Flüchtlinge aufzunehmen, die noch immer in Camps leben müssten. »Und ich danke dem Brandenburger Landtag, dass er sich für uns verfolgte Jesiden einsetzen will.« Der Landtag hatte sich im Dezember für die Aufnahme von Jesiden ausgesprochen. dpa/nd Foto: dpa/Ralf Hirschberger

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