Israel: Kein Dialog mit hungerstreikenden Palästinensern
Jerusalem. Die israelische Regierung lehnt Verhandlungen mit den hungerstreikenden palästinensischen Häftlingen ab. Die Teilnehmer des Hungerstreiks seien »inhaftierte Terroristen und Mörder, die bekommen, was sie verdienen«, sagte Israels Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, am Dienstag im Armeeradio.
Sie folgten damit einem Aufruf des prominenten palästinensischen Gefangenen Marwan Barghuti und fordern bessere Haftbedingungen. Sie würden von der Gefängnisverwaltung für ihren Hungerstreik »bestraft«. Die Häftlinge fordern unter anderem Zugang zu Telefonen, erweiterte Besuchsrechte und bessere medizinische Versorgung. Derzeit sitzen rund 6500 Palästinensern in israelischen Gefängnissen, darunter 62 Frauen und 300 Minderjährige. AFP/nd
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