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Awo Müritz trennt sich von Geschäftsführerin

  • Lesedauer: 1 Min.

Schwerin. Der von einem Finanzskandal geschüttelte Awo-Kreisverband Müritz in Mecklenburg-Vorpommern hat seine Geschäftsführerin entlassen. »Leider ist es nicht gelungen, mit der ehemaligen Geschäftsführerin so vertrauensvoll zusammenzuarbeiten, wie wir uns das gewünscht hätten«, erklärte die Vorstandsvorsitzende Dagmar Kaselitz. Sie habe ihre Arbeit nicht ordnungsgemäß ausgeführt und den Vorstand über wesentliche betriebliche Fragen im Unklaren gelassen. Ein externer Berater soll als Interims-Geschäftsführer eingestellt werden. Seit 2016 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue gegen frühere führende Awo-Mitarbeiter. So soll sich der langjährige Awo-Kreisgeschäftsführer auf illegale Weise ein unverhältnismäßig hohes Jahresgehalt von 150 000 Euro plus 30 000 Euro Tantiemen ermöglicht haben. dpa/nd

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