Verdächtige in Israels U-Boot-Affäre verhaftet
Jerusalem. In der Korruptionsaffäre um ein deutsch-israelisches U-Boot-Geschäft hat die israelische Polizei sieben Verdächtige festgenommen. Sechs Verdächtige wurden bereits am Montag, ein Siebter nach Polizeiangaben am Dienstagmorgen festgenommen.
Bei der Affäre geht es um den Kauf von drei hochmodernen U-Booten des deutschen Herstellers ThyssenKrupp. Das Geschäft hat israelischen Medienberichten zufolge einen Umfang von 1,2 Milliarden Euro.
Die Boote der Dolphin-Klasse können von Israel mit Atomwaffen nachgerüstet werden, weshalb deren Lieferung in die Krisenregion Nahost auch in Deutschland für Diskussionen sorgte. Unter den Verdächtigen sind nach Polizeiangaben der frühere Vizevorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats Avriel Bar Josef und ThyssenKrupp-Vertreter Micky Ganor. AFP/nd
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