Nach Kurdenfest in Köln: Ankara bestellte deutschen Botschafter ein

Berlin. Die türkische Regierung hat den deutschen Botschafter wegen eines kurdischen Festes in Köln einbestellt. Man verurteile die Veranstaltung der mit den »PKK-Terroristenorganisationen« verbundenen Gruppen sowie dass die Verbreitung von »Terrorpropaganda« zugelassen worden sei, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums. An dem Kurdischen Kulturfestival in Köln hatten laut Polizei mehrere tausend Menschen teilgenommen. Gefordert wurde damit die Freilassung des zu lebenslanger Haft verurteilten Anführers der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan. Die Organisatoren berichten, dass die Ordnungsbehörden der Stadt Köln die Genehmigung des alljährlich stattfindenden Festivals mit strengen Auflagen belegt haben. dpa/nd

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