Küchenbauer am Ende

Alno-Mitarbeiter erhalten noch im November die Kündigung

Pfullendorf. Nach dem angekündigten Aus für den insolventen Küchenbauer Alno werden die Mitarbeiter bis Ende des Monats die Kündigung bekommen. Nur etwa 60 könnten vorerst bleiben, um spezielle Aufgaben bei der Abwicklung des Unternehmens zu übernehmen, teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann am Freitag nach einer Mitarbeiterversammlung am Sitz in Pfullendorf mit. Nachdem das Geld ausgegangen war, hatte Alno zuvor schon etwa 400 Mitarbeiter von der Arbeit freigestellt, aber noch nicht gekündigt. Etwa 170 waren geblieben, um für den Verkaufsprozess nötige Arbeiten zu erledigen.

Dieser Verkaufsprozess sei nun aber ohne Ergebnis beendet worden, daher müsse der Betrieb eingestellt werden, hieß es. »Wir haben gekämpft und alles versucht, um eine tragfähige Zukunftslösung für Alno zu finden«, betonte Hörmann. »Aber ohne einen Investor, der auch bereit gewesen wäre, entschlossen den Investitionsstau zu beseitigen, und zudem erhebliche Mittel für die Fortführung des Geschäftsbetriebs investiert hätte, gibt es leider keine Zukunft für Alno.« dpa/nd

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