Matthes liest Imre Kertész

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Anlässlich des Symposiums »Holocaust als Kultur. Zur Poetik von Imre Kertész« liest der Schauspieler Ulrich Matthes Passagen aus den frühen, unveröffentlichten Arbeitstagebüchern zur Konzeption und Entstehung von Kertész’ Werk »Roman eines Schicksallosen«, dessen Hörbuchfassung er 1999 mit Kertész eingelesen hat.

Bei dem ersten internationalen Symposium zu Imre Kertész werden sich Schriftstellerinnen, Literaturwissenschaftlerinnen, Kritikerinnen, Übersetzerinnen und Wegbegleiterinnen an drei Tagen mit der Werkbiografie und den Wahlverwandtschaften des 2016 verstorbenen Nobelpreisträgers und Mitglieds der Akademie der Künste befassen, dessen literarischer Nachlass im Archiv der Akademie liegt. Aber auch Fragen nach einem neuen Kanon in der Shoah-Literatur und besonders nach Imre Kertész’ literarischer Leistung, werden in Vorträgen und Diskussionen behandelt.

Gefördert wird die Veranstaltung von der Bundeszentrale für politische Bildung. nd

»Holocaust als Kultur. Zur Poetik von Imre Kertész«, Lesung von Ulrich Matthes, am 13. April um 20 Uhr, Akademie der Künste, Mitte

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