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Zahlen & Fakten

Weniger Betriebe beklagen Folgen des Lockdowns

Die Zahl der Betriebe, die von Einschränkungen durch den Lockdown betroffen sind, geht leicht zurück. 23 Prozent der Firmen gaben Anfang April an, ihre Geschäftstätigkeit vorübergehend ganz oder teilweise eingestellt zu haben, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit. Im Januar lag dieser Wert bei 28 Prozent. Sechs Prozent waren nach eigenen Angaben komplett geschlossen.

Am stärksten leidet das Gastgewerbe. 87 Prozent der Betriebe sind geschlossen. 41 Prozent der Befragten in der Gastronomie nennen ihre momentane Lage als existenzbedrohend.

Im Groß- und Einzelhandel sind 27 Prozent der Unternehmen in ihren Geschäften eingeschränkt, drei Prozent sind geschlossen. Bei den sonstigen Dienstleistungen gilt das für 20 Prozent. Davon sind acht Prozent von vollständigen geschlossen. Insgesamt sehen sich zwölf Prozent aller Betriebe akut existenzbedroht.

Positive Signale am Arbeitsmarkt

Der Frühindikator des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit (IAB) zeigt positive Aussichten für die Arbeitsmarktentwicklung im zweiten Quartal. Mit einem Plus von 0,7 Punkten auf 101,7 Punkte im März gegenüber dem Vormonat stehe das Arbeitsmarktbarometer so günstig wie vor der Corona-Krise im Februar 2020.

Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers legte im März um 0,6 Punkte zu. Damit werde ein leichter Beschäftigungsaufbau erwartet. Die Komponente zur Vorhersage der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit liegt mit 102,3 Punkten deutlich im positiven Bereich und lässt eine sinkende Arbeitslosigkeit erwarten.

Ausländische Bevölkerung um 1,8 Prozent gewachsen

Zum Jahresende 2020 sind rund 11,4 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland registriert gewesen. Der Zuwachs gegenüber 2019 betrug rund 204 000 Personen bzw. 1,8 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Das ist die niedrigste Wachstumsrate der vergangenen zehn Jahre. Ursächlich ist vor allem die Tatsache, dass im 2020 mit 740 000 Personen relativ wenige Menschen nach Deutschland kamen. 2019 wurden noch 923 000 Zugezogene registriert.

Zum Jahresende 2020 lebten rund 107 000 bzw. 2,2 Prozent mehr Ausländerinnen und Ausländer aus den EU-Staaten in Deutschland als ein Jahr zuvor (2019: plus 2,3 Prozent). Das Wachstum der ausländischen Bevölkerung aus Drittstaaten verringerte sich von 3,3 Prozent 2019 auf 1,5 Prozent im Jahr 2020. Agenturen/nd

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