Werbung

Das wichtigste ist der Winterschutz

Tipps im Dezember

  • Lesedauer: 3 Min.

Pampasgras überwintern

Das aus Südamerika stammende Pampasgras (Cortaderia selloana) ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter und aus seiner Heimat an vollsonnige, warme und trockene Standorte gewöhnt. Im Winter setzt ihm nicht nur die Kälte, sondern vor allem die Winternässe zu. Um Regenwasser vom empfindlichen Pampasgras-Innern fernzuhalten, bindet man die Horste schopfartig zusammen. Zudem wirken die Halme wie ein Zelt, das die Wärme im Inneren hält. In ausgesprochen kalten Regionen empfiehlt es sich, die Horste zusätzlich mit Nadelreisig einzupacken.

Schneebruch vorbeugen

Die Schneelast ist bei Sträuchern nicht zu unterschätzen. Rasch können über 20 Kilogramm Gewicht auf einem Strauch lasten und ihn in die Knie zwingen. Die Folge sind Astbrüche. Gerade bei Strauch-Pfingstrosen (Päonien) sind solche Schäden ärgerlich, denn sie wachsen sehr langsam. Zudem sind ihre Triebe bei Frost sehr brüchig. Vorbeugend empfiehlt sich daher ein lockeres Zusammenbinden der Äste mit einem dicken, nicht einschneidenden Bindfaden. Von den aufrecht stehenden Trieben rutscht der Schnee leichter ab. Außerdem stützen sie sich gegenseitig und können auf diese Weise ein höheres Gewicht tragen. Bei anhaltendem Schneefall ist es zudem sinnvoll, die Sträucher ab und zu von der weißen Pracht zu befreien.

Frostrisse bei Strauchrosen

Die langen Triebe der Strauchrosen können an kalten Wintertagen durch starke Sonneneinstrahlung geschädigt werden. Die Morgensonne erwärmt die Triebe einseitig, so dass sich die Rinde ausdehnt, während sie auf der sonnenabgewandten Seite noch gefroren ist. Durch die entstehenden Spannungen in der Rinde reißt sie dann häufig in Längsrichtung ein. Doch es gibt eine ziemlich sichere Methode, das zu verhindern: Formen Sie aus Maschendraht einen Ring, legen Sie ihn um die Rose und füllen Sie anschließend das Innere mit Herbstlaub oder Stroh auf. Das Laub schattiert die Rosentriebe und sorgt durch Rotteprozesse außerdem für eine leicht erhöhte Temperatur im Innern des Strauches.

Immergrüne schützen

Empfindliche immergrüne Gehölze wie die Glanzmispel (Photinia), Buchsbaum-Figuren und einige Rhododendron-Wildarten sollten Sie an sonnigen Standorten mit einem Vlies vor intensiver Wintersonne schützen, sonst besteht die Gefahr der sogenannten Frosttrocknis. Die Blätter tauen auf und trocknen aus, weil aus den gefrorenen Trieben nunmehr kein Wasser nachströmen kann.

Christrosen gießen

Die Christrose (Helleborus niger) öffnet meist kurz nach Weihnachten ihre Blüten. Die kalkliebende immergrüne Staude braucht während der Blütezeit mehr Feuchtigkeit als während der Vegetationsperiode. In trockenen Wintern sollten Sie die Staude daher vor und nach Frostperioden vorsorglich etwas gießen - vor allem, wenn sie im Wurzelbereich von Bäumen steht, da der Boden an solchen Standorten schneller austrocknet.Agenturen/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung