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Was stimmt nicht bei 9/11?

Yukihisha Fujita fordert eine unabhängige Untersuchung der Anschläge Yukihisha Fujita (Demokratische Partei) ist Vorsitzender des Außen- und Verteidigungsausschuses des japanischen Unterhauses

ND: Sie beschäftigen sich intensiv mit der Aufklärung der Terroranschläge des 11. September 2001. Ist das nicht lange her und sehr weit weg von Japan?
Yukihisha Fujita: Nun, es wird von unserer Regierung noch immer benutzt als Rechtfertigung, warum Japan den Krieg der US-Amerikaner in Irak und anderswo unterstützen muss. Deswegen geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart.

Die meisten Kritiker der offiziellen 9/11-Version werden als »Verschwörungstheoretiker« belächelt und sind in ihren Staaten isoliert. Sie aber sind führendes Mitglied der durchaus bürgerlichen Demokratischen Partei in Japan. Hat Ihnen das Engagement nicht geschadet?
Ganz und gar nicht. Meine Partei hat übrigens die letzten Wahlen zum Oberhaus gewonnen, und wenn wir das auch bei den Unterhauswahlen wiederholen, werden wir die Regierung stellen. Im künftigen Kabinett wurde mir bereits der Posten des stellvertretenden Verteidigungsministers reserviert. Außerdem stimmt es auch nicht, dass die 9/11-Kritiker in allen Staaten isoliert sind. Nehmen Sie Michael Meacher, Tony Blairs Umweltminister 1997 bis 2003. Oder nehmen Sie Giulietto Chiesa, der Mitglied der Sozialistischen Fraktion im Europaparlament ist. Oder nehmen Sie den US-Kongressabgeordneten Dennis Kucinich, der gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident George W. Bush eingeleitet hat. Mit allen diesen Politikern bin ich in Kontakt und wir wollen eine internationale Petition verfassen, die eine neue unabhängige Untersuchung des 11. September fordert.

Was wäre da beispielsweise zu untersuchen?
Ich nenne nur drei Punkte. Der erste ist der Einsturz des World-Trade-Center-Gebäudes Nummer 7. Es stand etwas abseits von den beiden eingestürzten Türmen und wurde durch herabfallende Trümmer nur geringfügig beschädigt. Trotzdem kollabierte es nach einigen Stunden, und zwar stürzte es beinahe mit Fallgeschwindigkeit vertikal in seine Grundmauern hinein. Das erinnert an eine kontrollierte Sprengung.

Zum zweiten der angebliche Flugzeugsturz auf das Pentagon. Warum sind von der riesigen Maschine keine Trümmer zurückgeblieben, noch nicht einmal die tonnenschweren Turbinen aus besonders hartem Titan? Das Loch im Gebäude ist jedenfalls viel zu schmal – da hat kein Linienflugzeug hineinpassen können.

Der dritte Punkt müsste Sie in Deutschland besonders interessieren: Es gab unmittelbar vor dem 11. September massive Spekulationen an den Weltbörsen, wo Anleger auf ein Fallen der Kurse von genau den Firmen gewettet haben, die dann durch die Terroranschläge tatsächlich massive Einbußen erleiden sollten, also etwa die Luftfahrtgesellschaften. Dies hat mir gegenüber der damalige Chef der Bundesbank, Ernst Welteke, bestätigt. Auch er geht davon aus, dass die Käufer dieser sogenannten Put Options Vorwissen gehabt haben müssen.

Warum geht Welteke mit diesen beunruhigenden Punkten nicht an die Öffentlichkeit?
Das hat er gemacht, und zwar auf einem Treffen von Großbankern und Notenbankchefs im September 2001. Auch die Medien haben damals darüber berichtet.

Wie reagieren Ihre Parlamentskollegen auf Ihre Recherchen?
Ich habe die Widersprüche in einer Fragestunde des Unterhauses im Januar 2008 ausführlich referiert. Viele Abgeordnete, auch aus der regierenden Liberaldemokratischen Partei LDP, kamen hinterher zu mir und dankten mir.

Fragen: Jürgen Elsässer

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