Endspiel für Albatrosse

Berliner spielen gegen Charleroi um Euroleague

  • Lesedauer: 2 Min.

Fünf Schritte haben die Spieler von Alba Berlin schon getan, um das große Ziel Euroleague zu erreichen. Am Sonntag soll im Rückspiel gegen Spirou Charleroi der letzte folgen. »Wir haben uns fünf Spiele lang den Hintern aufgerissen. Jetzt wollen wir unbedingt den letzten Schritt gehen«, sagte Kapitän Patrick Femerling vor dem entscheidenden Spiel am Sonntag um 17 Uhr in eigener Halle.

Nach der knappen 77:81-Hinspielniederlage beim belgischen Meister reicht den Albatrossen ein Sieg mit fünf Zählern Abstand, um nach einem Jahr der Abstinenz wieder in Europas höchster Spielklasse vertreten zu sein. »Die vier Punkte aufzuholen, ist machbar«, gab sich Nationalspieler Lucca Staiger optimistisch. Albas serbischer Aufbauspieler Marko Marinovic mahnte aber: »Wir müssen Geduld haben. Wir können das Spiel nicht in den ersten zehn Minuten gewinnen, auch wenn uns die Fans nach vorne peitschen.« Die Berliner rechnen mit einer gut gefüllten Arena am Ostbahnhof, am Freitag waren bereits über 10 000 Tickets verkauft.

Berlins Trainer Luka Pavicevic misst der Qualifikation eine signifikante Bedeutung bei. »Die Euroleague ist nach der NBA die beste Liga der Welt. Für den Verein ist das die große Chance, auf dem höchsten professionellen Level zu spielen«, sagte der Serbe. Auch Patrick Femerling würde gegen Ende seiner Karriere gerne noch einmal in der »Königsklasse« antreten. »Dort können wir uns mit den besten Spielern messen, für dieses Ziel werden wir alles geben«, sagte der 35-jährige Center. dpa

Abonniere das »nd«
Linkssein ist kompliziert.
Wir behalten den Überblick!

Mit unserem Digital-Aktionsabo kannst Du alle Ausgaben von »nd« digital (nd.App oder nd.Epaper) für wenig Geld zu Hause oder unterwegs lesen.
Jetzt abonnieren!

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal