Vorwurf: Kampf gegen Rechts vernachlässigt

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin/Schwerin (dpa/ND). Die LINKE hat der Bundesregierung vorgeworfen, den Kampf gegen den Rechtsextremismus zu vernachlässigen. »Anstatt sich konkret mit dem Problem rechter Gewalt und Ideologie zu befassen, lassen CDU/CSU und FDP lokale Akteure im Kampf gegen den Rechtsextremismus allein«, erklärte der Landesvorsitzende der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Bockhahn.

Mit der Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus sowie politischem Islamismus verharmlose sie das Problem. Die NPD sitze wieder im Schweriner Landtag, die Zahl rechtsextremer Straftaten sei unverändert hoch, stellte er fest. Die bestehenden Programme der Bundesregierung reichten bei Weitem nicht mehr aus. Die Linkspartei fordere eine dauerhafte Unterstützung von Demokratie-Projekten.

Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln

Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.

- Anzeige -
- Anzeige -