Streit um Werbung der Bundeswehr im Fernsehen
Hamburg (dpa/ND). Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF haben sich geweigert, vom Bundesverteidigungsministerium bezahlte TV-Spots zur Bundeswehr-Imagewerbung zu senden. Begründet wurde dies laut „BamS“ mit dem Rundfunkstaatsvertrag, der ausschließlich Wirtschaftswerbung erlaube. Die Privatsender RTL und Sat.l, die mehrere Bundeswehrspots gesendet hatten, wurden jetzt von der Landesmedienanstalt Niedersachsen aufgefordert, dies in Zukunft zu unterlassen, heißt es.
Wir behalten den Überblick!
Mit unserem Digital-Aktionsabo kannst Du alle Ausgaben von »nd« digital (nd.App oder nd.Epaper) für wenig Geld zu Hause oder unterwegs lesen.
Jetzt abonnieren!
Das beste Mittel gegen Fake-News und rechte Propaganda: Journalismus von links!
In einer Zeit, in der soziale Medien und Konzernmedien die Informationslandschaft dominieren, rechte Hassprediger und Fake-News versuchen Parallelrealitäten zu etablieren, wird unabhängiger und kritischer Journalismus immer wichtiger.
Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.
Vielen Dank!