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Herbsttreffen der Anti-Atom-Initiativen

Schwerpunkt: 10. Tschernobyl-Jahrestag

Berlin (ND-Kühr). Zu einer Institution mit wachsender Beteiligung haben sich die Treffen der Initiativen gegen Atomanlagen entwickelt. Erstmals seit Jahren findet ein Bundestreffen wieder in Süddeutschland statt - in der bayerischen Metropole München, Sitz des Reaktorbauers Siemens. Im benachbarten Garching soll nach dem Willen von Bund, Freistaat und Siemens ein neuer Forschungsreaktor entstehen, der zudem mit hochangereichertem, waffenfähigem Uran betrieben werden soll. Darüber hinaus ist Bayern als Standort für den „Euroreaktor“ im Gespräch. Doch auch die süddeutschen Reaktoren in Grafenrheinfeld, Ohu und Gun-

dremmingen sind Grund genug, sich Bayern vorzunehmen. Die Landesregierung ist für ihrer Härte gegen Atomkraftgegner und -gegnerinnen bekannt.

Doch nicht nur die überwiegend standortbezogenen Initiativen gegen Atomanlagen treffen sich in München, auch die Gruppen gegen Leukämie durch Niedrigstrahlung nehmen teil. Am Freitag geht's ab 18 Uhr los. Da sich im Frühjahr nächsten Jahres die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 10. Mal jährt, wird dies am Sonntag Schwerpunkt sein. Hierzu haben sich auch einige Umweltverbände angekündigt.

Anti-Atom-Bündnis München, c/o Karin Döpke, Tel.: 089/166321. Tagungsort. Baumstr. 8, Rückgebäude

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