EU geht gegen Designerdrogen vor

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Brüssel (epd/nd). Die EU-Kommission will Designerdrogen zukünftig schneller vom Markt nehmen. EU-Justizkommissarin Viviane Reding stellte am Dienstag einen Gesetzesvorschlag vor, laut dem hochriskante Drogen wie etwa »Crystal« innerhalb weniger Monate verboten werden können. Bisher gelten sperrige Verbotsverfahren, die häufig länger als zwei Jahre dauern. In besonders ernsten Fällen können die Substanzen sogar unmittelbar vom Markt verbannt werden, die ausführliche Risikoprüfung folgt erst im Anschluss. Das Problem neuartiger psychoaktiver Substanzen hat sich in den letzten Jahren erheblich verschärft. Die Drogen tragen oft harmlos klingende Namen wie »Kräutermischung« oder »Badesalz« und werden häufig über das Internet vertrieben.

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