Klimawandel in Deutschland zu spüren
Warnung vor Hitzewellen und Überschwemmungen
Berlin. Die Folgen des Klimawandels werden in den kommenden Jahrzehnten auch in Deutschland stärker spürbar werden. Auf entsprechende Ergebnisse einer aktuellen Verwundbarkeitsanalyse wiesen das Umweltbundesamt und der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Berlin hin. Bis Mitte des Jahrhunderts dürfte demnach besonders die Gefahr von Hochwassern oder Hitzewellen zunehmen. Vor allem ältere Menschen würden unter der wachsenden Zahl heißer Tage leiden, heißt es.
Deutschlands Regionen würden in unterschiedlichem Ausmaß von den Folgen der Erwärmung betroffen sein, erklärte der DWD-Vizepräsident, Paul Becker. »So sind beispielsweise Ballungsgebiete in Ostdeutschland und dem Rheintal durch Hitzewellen besonders gefährdet«, warnte er. »Im norddeutschen Tiefland könnte die Anzahl der Überschwemmungen durch Flusshochwasser zunehmen, Süddeutschland ist dagegen durch Überschwemmungen infolge von Starkregen besonders bedroht«, so Becker weiter.
Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie verbindet klimatische, sozioökonomische und demografische Faktoren. Sie wurde von 16 Bundesbehörden erarbeitet. Agenturen/nd
Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.
Dank Ihrer Unterstützung können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln
Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.