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Sheila Mysorekar

Sheila Mysorekar
Sheila Mysorekar ist Journalistin und war langjährige Vorsitzende der Neuen deutschen Medienmacher*innen, einem Verein von Medienschaffenden mit Migrationsgeschichte. Für „nd“ schreibt sie die monatliche Medienkolumne „Schwarz auf Weiß“.

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Aktuelle Beiträge von Sheila Mysorekar
Das geht uns alle an

Die diesjährigen Friedensnobelpreisträger, die Journalisten Maria Ressa und Dmitri Muratow, riskieren viel für ihre Arbeit. Wir in Deutschland sollten jedoch ebenfalls aufpassen, dass uns die Pressefreiheit nicht unbemerkt wegbröckelt, warnt Sheila Mysorekar.

Die unsichtbaren Opfer von 9/11

Katastrophen sind nicht universal, Weltbewegendes trifft uns ganz unterschiedlich. Während zuletzt alle Welt über die Anschläge vom 11. September 2001 gesprochen hat, werden andere bedeutende Ereignisse viel weniger beachtet.

Taliban light

Alle drei Tage wird in Deutschland eine Frau getötet. Das interessiert medial vor allem dann, wenn der Täter muslimisch, geflüchtet oder beides ist, meint Sheila Mysorekar.

Bis zum Hals im Wasser

Konservative Medien machen sich gern zum Anwalt des »Kleinen Mannes« und meinen genau zu wissen, dass der sich nicht für Umweltschutz interessiert. Vielleicht sollten sie mal den rheinischen Malochern zuhören, deren Hab und Gut gerade weggeschwemmt wurde.

Wahlkampf: Thema verfehlt

Jetzt ist Wahlkampf. Sogar die CDU/CSU hat sich dazu durchgerungen, ein Wahlprogramm zu schreiben oder hat jedenfalls ein altes recycelt, meint Sheila Mysorekar

Schuld sind immer die Kanaken

Judenfeindlichkeit gibt es in vielen Ländern der Welt, aber es kam nirgends zu solchen Extremen wie in Deutschland. Antisemitismus ist so deutsch wie Sauerkraut. Wer behauptet, er sei durch Muslime nach Deutschland »importiert« worden, verleugnet das.