Redaktionsübersicht

Eva Roth

Eva Roth
ist seit August 2016 beim nd. Vor ihrem Wechsel hat sie über viele Jahre als Autorin mit den Schwerpunkten Erwerbsarbeit, Sozialpolitik und Verteilungsfragen und als leitende Redakteurin für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen gearbeitet, darunter die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Für eine Serie über das digitale Proletariat wurde sie 2015 mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis und dem Preis der Friedrich-und-Isabel-Vogel-Stiftung ausgezeichnet. Studiert hat sie Politik und Wirtschaft in Marburg und Berlin.
Folgen:
Aktuelle Beiträge von Eva Roth:
Mensch oder Maschine – wer steuert künftig Fahrzeuge? Firmen und Politiker setzen auf mehr maschinelle Mobilität und treiben die Entwicklung von autonomen Autos, Bussen und Lastwagen voran.
Versteckte Arbeitskräfte

Autos parken allein ein, Busse steuern ohne Fahrer die Haltestelle an: Autonomes Fahren ist technisch hochkomplex und umstritten. Was in der Debatte allerdings praktisch keine Rolle spielt: Wer bringt den Maschinen das Fahren bei?

Lastwagen transportieren maschinell gesteuert Güter über die Straßen - das wünschen sich Unternehmen und daran arbeitet die Industrie. Fahrer, die Lohn und Pausen brauchen und zurzeit besonders in Großbritannien gesucht werden, wären nicht mehr nötig.
Fahrende Maschinen

Die Industrie forscht an autonomen Fahrzeugen wie fahrerlosen Lastwagen. Der Bundestag unterstützt den Einsatz von solchen Fahrzeugen mit gesetzlichen Regelungen. Dabei ist der technische Aufwand für komplett autonomes Fahren enorm.

Duisburg-Bruckhausen gehört zu einem Wahlkreis, in dem das Einkommensniveau niedrig und die Wahlbeteiligung mit 63 Prozent besonders gering ist.
Keine Stimme für niemand

Über 14 Millionen Wahlberechtigte haben bei der Bundestagswahl keiner Partei ihre Stimme gegeben. Dass gerade Ärmere oft nicht wählen, ist für den Forscher Butterwegge »verheerend für die Demokratie«. Er sieht weitere Krisenerscheinungen.

Wir gegen die anderen

Von wegen unteilbar: In der politischen Debatten wird die Bevölkerung in viele unterschiedliche Interessengruppen aufgeteilt, die einander angeblich schaden. Eine Auswahl.

Länger oder kürzer arbeiten - was ist fair?

Soll das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden, wie der Wirtschaftswissenschaftler Gert Wagner plädiert? Oder ist es ohnehin schon zu hoch, wie der LINKE Matthias W. Birkwald einschätzt?

Nach dem Absturz

Hartz IV muss weg, finden längst auch SPD und Grüne. Konkret plädieren sie im Wahlkampf für Verbesserungen für Hilfebedürftige. Der Mindestlohn ist schon da. Ist das der Anfang vom Ende neoliberaler Sozialpolitik?

Der Sozial-Rekord

Die Sozialleistungen haben im vorigen Jahr einen Höchststand erreicht. Ausgerechnet die Ausgaben der Krankenversicherung sind dabei geringer gestiegen als vor der Pandemie.

Entlastet die Reichen!

CDU und CSU wollen Unternehmen und Beschäftigte steuerlich entlasten, von ihren Plänen würden Spitzenverdiener besonders profitieren. Anstatt nur zu kritisieren, schlagen wir einen Alternativplan zur Steuerentlastung der Reichen vor.

Echte Gegensätze und erwünschte Polarisierung

Soziale Sicherheit ist für die meisten wichtig, besonders angewiesen auf den Sozialstaat sind arme Menschen. Forschende haben empirisch untersucht, welchen Einfluss ihre politischen Vorstellungen auf Bundestagsbeschlüsse haben.

Der Hartz-Effekt

Beim ersten Blick auf eine neue Hartz-IV-Studie drängt sich der Eindruck auf: Sanktionen gegen Arbeitslose wirken wie politisch gewollt. Erwerbslose, denen wegen einer »Pflichtverletzung« die Grundsicherung gekürzt wurde, haben nach drei Monaten öfter einen Job angenomm...

Recht und Repression

Beschäftigte können ihre gesetzlichen Ansprüche vor Gericht einfordern. Das tun sie oft nicht. Was hält Erwerbstätige davon ab, Unternehmen zu verklagen?

Der andere Pflegeskandal

Die Pflegereform der Bundesregierung ist breit kritisiert worden. Aber wie ginge es besser? Die Große Koalition müsste das wissen. Sie hatte schon mal einen Plan, der in die richtige Richtung ging.

Hier arbeiten Menschen

Zum Sozialgipfel ist die EU für ein Vorhaben von prominenten Ökonomen wie Piketty und gewerkschaftsnahen Forschenden gelobt worden: Die geplante Mindestlohn-Richtlinie markiere einen Paradigmenwechsel. Nötig seien jedoch weitere Reformen.