Gemischte Bilanz bei Erdbeerernte

In Sachsen werden auf 295 Hektar 20 Sorten angebaut

Dresden. Kurz vor Abschluss der Erdbeerente ziehen Sachsens Obstbauern eine gemischte Zwischenbilanz. »Im Großen und Ganzen ist es ganz gut verlaufen«, sagte Udo Jentzsch, Geschäftsführer des Landesverbandes Sächsisches Obst, der dpa. Niederschläge hätten allerdings »hier und da ein bisschen Fäulnis reingebracht«. Während die Ernte im Elbtal abgeschlossen sei oder voraussichtlich noch in dieser Woche zu Ende gehe, dauere sie in höheren Lagen wohl noch bis Mitte Juli.

Beim Ernteertrag wollte Jentzsch sich noch nicht festlegen. »Es kann sein, dass wir nicht ganz an die Schätzungen rankommen.« Die hatten bei 3500 Tonnen Erdbeeren für ganz Sachsen gelegen. Vor allem die Direktvermarkter seien auch mit den Preisen zufrieden, die in Hofläden oder bei der Selbstpflücke zwischen 2,80 und 3,80 Euro pro Kilogramm gelegen hätten. »Bei der Vermarktung über den Lebensmitteleinzelhandel sind die Preise aber bis auf 2 Euro ganz schön runtergegangen«, so Jentzsch.

Mehr als 30 Landwirte bauen im Freistaat auf 295 Hektar Fläche 20 verschiedene Erdbeersorten an. Mehr als die Hälfte der Anbaufläche steht für Selbstpflücker zur Verfügung. Erdbeeren sind neben Äpfeln und Kirschen die Hauptobstarten in Sachsen. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung