Tote bei Anschlag in Stockholm

Attentäter rast mit Lastwagen in eine Menschenmenge im Stadtzentrum

  • Lesedauer: 1 Min.

Stockholm. In der schwedischen Hauptstadt Stockholm ist ein Attentäter mit einem Lastwagen in eine Menge gerast und hat mehrere Menschen getötet. Der schwedische Geheimdienst sprach von einem Anschlag, nachdem der Lastwagen kurz vor 15 Uhr vor einem gut besuchten Kaufhaus im Zentrum Stockholms in die Menschenmenge gefahren war. »Es gibt Tote und viele Verletzte«, sagte eine Sprecherin des schwedischen Inlandsgeheimdienstes Säpo.

In einer Erklärung des Geheimdienstes hieß es zu dem Vorfall, »der oder die Urheber dieses Attentats« würden gesucht. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Über der Drottninggatan, der größten Einkaufsmeile Stockholms, kreisten Hubschrauber. Bilder des schwedischen Fernsehens zeigten Rauchschwaden über dem Anschlagsort, an dem sich auch der wichtigste U-Bahn-Knotenpunkt der schwedischen Hauptstadt befindet.

In den vergangenen Monaten waren in mehreren europäischen Ländern Attentate mit Fahrzeugen verübt worden. Der folgenschwerste Anschlag ereignete sich am 14. Juli 2016 in Nizza, 86 Menschen wurden dabei getötet. Beim Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 starben zwölf Menschen. Bei einem Bombenanschlag in der St. Petersburger U-Bahn riss ein Selbstmordattentäter am 3. April 13 Menschen mit in den Tod, 51 weitere wurden verletzt. AFP/nd

#ndbleibt – Aktiv werden und Aktionspaket bestellen
Egal ob Kneipen, Cafés, Festivals oder andere Versammlungsorte – wir wollen sichtbarer werden und alle erreichen, denen unabhängiger Journalismus mit Haltung wichtig ist. Wir haben ein Aktionspaket mit Stickern, Flyern, Plakaten und Buttons zusammengestellt, mit dem du losziehen kannst um selbst für deine Zeitung aktiv zu werden und sie zu unterstützen.
Zum Aktionspaket

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal