Pariser Parade mit Präsidenten
Staatschefs Frankreichs und der USA beteuern zum Nationalfeiertag ewige und unzerbrechliche Freundschaft
Paris. Bei den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag würdigten am Freitag die Präsidenten Frankreichs, Emmanuel Macron, und der USA, Donald Trump, mehrfach die Freundschaft beider Nationen. US-Präsident Donald Trump schaute sich als Ehrengast die traditionelle Militärparade auf den Champs-Élysées gemeinsam mit seiner Frau Melania und dem Ehepaar Macron an. Anlass für den eintägigen Besuch war das Jubiläum des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren. Die Amerikaner kämpften damals an der Seite Frankreichs gegen Deutschland. An der Parade nahmen mehr als 3700 Fußsoldaten und mehr als 200 Fahrzeuge teil. Auch US-Militärs marschierten mit, fünf von ihnen in Uniformen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.
»Die Anwesenheit von Präsident Donald Trump und seiner Frau an meiner Seite ist das Zeichen einer Freundschaft, die die Zeiten übersteht«, sagte Macron. Dass der Präsident nach der Militärparade das Wort ergreift, ist unüblich. Die beiden Staatschefs hatten sich bei ihrem Treffen ab Donnerstagnachmittag wiederholt ihrer freundschaftlichen Verbundenheit und gegenseitigen Wertschätzung versichert. Trump bezeichnete die Freundschaft der beiden Länder auf Twitter als »unzerbrechlich«. Ein Foto, das vor einem gemeinsamen Abendessen im Eiffelturm aufgenommen worden war, kommentierte er mit den Worten: »Das Verhältnis zu Frankreich ist so stark wie nie.«
Bei einem Arbeitstreffen im Élyséepalast hatten die Präsidenten am Donnerstag ein gemeinsames Vorgehen im Anti-Terror-Kampf und gegen Dumping auf dem Weltmarkt vereinbart. dpa/nd
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