Pflege und Arbeit kaum vereinbar
Berlin. Jeder elfte Beschäftigte in Deutschland kümmert sich neben dem Job um pflegebedürftige Angehörige. 71 Prozent haben jedoch zeitliche Probleme, beide Aufgaben unter einen Hut zu bringen, wie es laut »Saarbrücker Zeitung« in einer DGB-Untersuchung heißt. Demnach sind neun Prozent der Berufstätigen mit Pflegeaufgaben betraut. Unter den Beschäftigten ab 60 kümmert sich sogar jeder fünfte um pflegebedürftige Angehörige. Pro Woche werden dafür im Schnitt 13,3 Stunden aufgewendet. Bei jedem fünften Beschäftigten sind es 20 Wochenstunden und mehr. Dem DGB zufolge bekommen aber nur fünf Prozent in ihren Firmen zusätzliche Auszeiten für Pflege. AFP/nd
Wir sind käuflich. Aber nur für unsere Leser*innen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär.
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen aufgreifen
→ marginalisierten Stimmen Raum geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten voranbringen
Mit »Freiwillig zahlen« machen Sie mit. Sie tragen dazu bei, dass diese Zeitung eine Zukunft hat. Damit nd.bleibt.