Geisel hält am 1. Mai an Deeskalationstaktik fest

  • Lesedauer: 1 Min.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) setzt bei den Demonstrationen zum 1. Mai wieder ganz auf Deeskalation seitens der Polizei. Deshalb führe die erneute Nicht-Anmeldung der »Revolutionären 1. Mai-Demonstration« nicht automatisch zu deren Verbot, sagte Geisel der »Berliner Morgenpost«. Zudem werde er der Polizei nicht vorschreiben, wann sie gegen verbotene Fahnen von Terrororganisationen wie der PKK einschreite, sagte der Innensenator. »Wie im letzten Jahr müssen wir das Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit gegen eine Ordnungswidrigkeit abwägen. Eine Nicht-Anmeldung kann also nicht zwangsläufig dazu führen, dass eine Demonstration nicht stattfindet«, sagte der SPD-Politiker. Fahnen von Terrororganisationen zu zeigen, sei verboten, so Geisel. »Die Polizei wird gegen PKK-Fahnen vorgehen. Aber ich schreibe der Polizei nicht vor, wann und an welcher Stelle sie vorgeht.« dpa/nd

Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln

Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.

- Anzeige -
- Anzeige -