Toter nach Brand in niedersächsischer Asylunterkunft gefunden

Im niedersächsischen Fredenbeck brach in der Nacht Feuer aus / Ursache noch unbekannt

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Fredenbeck. In der Nacht zu Freitag ist in einer Flüchtlingsunterkunft in der Gemeinde Fredenbeck nahe Hamburg ein Feuer ausgebrochen. Wie die Freiwillige Feuerwehr berichtet, waren 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Brand ging vom Keller des Wohnhauses aus, dort stießen die Einsatzkräfte auch auf einen leblosen Körper. Der 25-jährige Flüchtling könnte durch eine Rauchgasvergiftung gestorben sein, genaueres werde jedoch die Obduktion ergeben, berichtet das »Stader Tageblatt«.

In der Unterkunft wohnten überwiegend Geflüchtete aus dem Sudan. Die restlichen Bewohner der Asylunterkunft wurden vor Ort durch die Notärzte untersucht, glücklicherweise blieben sie unverletzt. Sie werden laut Medienberichten nun auf andere Unterkünfte verteilt. Das Gebäude wurde durch das Feuer unbewohnbar.

Die Feuerwehr kann bisher keine Aussagen über die Brandursache treffen. Wie die Polizeiinspektion Stade berichtete, seien vorerst keine Hinweise auf Fremdverschulden festzustellen. In der Fredenbecker Unterkunft habe es wiederholte Male gebrannt, schreibt unter anderem das »Stader Tageblatt«.

Bereits wenige Tage zuvor hatte es in einer Flüchtlingsunterkunft im nahe gelegenen Ort Deinste gebrannt. Das Feuer hatte sich aus einem Wohnraum heraus auf den Dachstuhl ausgebreitet. Vier Personen wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung untersucht, schwer verletzt wurde niemand. Auch diese Flüchtlingsunterkunft ist nicht mehr bewohnbar, schreibt die Freiwillige Feuerwehr Deinste. Agenturen/nd

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