Werbung

Topinambur - den ganzen Winter über

Ernten im Dezember

  • Lesedauer: 2 Min.

Topinambur ist eine aus Nordamerika stammende Sonnenblumenart. Sie bildet an ihren Wurzeln sehr stärkereiche, nussig-süßliche Knollen, die den ganzen Winter über geerntet werden. Noch bis März holt man sie nach Bedarf per Grabgabel aus der Erde.

Topinambur hat einen starken Ausbreitungsdrang. Jedes in der Erde zurückgelassene Knöllchen treibt im Frühjahr neu aus. So ist für Nachschub gesorgt. Hobbyzüchter sortieren bei der Topinambur-Ernte die größten, besonders schön geformten Knollen aus und pflanzen nur diese wieder ein. Die Nachkommen werden von Jahr zu Jahr gleichmäßiger und sind leichter zu putzen.

Zuckerhut-Salat richtig lagern

Die ersten Fröste verträgt der Zuckerhutsalat meistens ohne Schaden, bei wiederholten Kältephasen leidet jedoch die Qualität. Graben Sie die Köpfe spätestens Mitte Dezember aus und lagern Sie den Salat mit der Wurzel in lockerer Erde im Frühbeet oder im abgedeckten Hochbeet. Wichtig ist noch, das Lüften nicht vergessen!

Pastinaken - die aromatische Wurzeln

Pastinaken entfalten ihr süßliches, an Möhren und Liebstöckel erinnerndes Aroma erst, wenn die weißen Wurzeln voll ausgereift sind. Ernten Sie sie deshalb möglichst spät. In raueren Lagen, in denen der Boden oft für längere Zeit durchfriert, dreht man das Kraut ab und schlägt die Rüben im Keller oder im Frühbeet in feuchten Sand ein.

In milderen Regionen deckt man die Reihen der Pflanzen mit einer dicken Schicht aus Laub und Stroh ab und kann sie jeweils nach Bedarf den ganzen Winter über frisch aus dem Boden holen.

Löffelkraut ist wichtiger Lieferant von Vitamin C

Früher war Löffelkraut (Cochlearia officinalis) ein wichtiger winterlicher Vitamin-C-Lieferant. Die zweijährige Pflanze ist frosthart und gedeiht ideal im Halbschatten. Man kann das Kraut fast ganzjährig schneiden. Die Ernte beginnt, wenn die Blätter circa zehn Zentimeter hoch sind, und endet bei Erscheinen der honigsüßen, weißen Blüten.

Der Geschmack der herzförmigen Blätter ist kresseartig scharf, ihre gesunden Bitterstoffe fördern die Verdauung. Ein Tee aus frischen oder getrockneten Blättern stärkt die Leber und wird in der Naturheilkunde gern bei Gicht und Rheuma empfohlen. Agenturen/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung