Werbung

Endlich wieder Fernweh stillen

Fahrt über den Baikal, Wandern auf dem Jakobsweg, Träumen unterm Polarlicht

  • Von Heidi Diehl
  • Lesedauer: 5 Min.

Deutschland ist ein tolles Reiseland, in den vergangenen zwei Jahren haben wir Ecken entdeckt, die wir zuvor nie »auf dem Schirm« hatten. Und dennoch: Das Fernweh bleibt. Endlich mal wieder »hinter den Horizont« schauen, wie sehr hat sich dieser Traum bei so manchem verfestigt. Einmal den Baikal sehen, beispielsweise. Warum nicht! In gut einem Monat könnten Sie das »Wintermärchen Baikal« erleben. Nach kurzen Zwischenstationen in Moskau und Irkutsk geht es direkt an den sagenumwobenen größten Binnensee der Welt. Jetzt im Winter präsentiert er sich fast überall als riesiges Eisparadies. Nun ja, Ihre Sünden werden Sie bei dieser Reise sicher nicht los, denn: Ein Bad im Baikal, das angeblich alle Sünden abwäscht, ist wohl bei den derzeitigen Temperaturen nicht jedermanns Sache.

Was aber garantiert ist: Sie werden auf dieser Reise aus dem Staunen nicht herauskommen und mit unvergesslichen Eindrücken wieder nach Hause fahren. Zum Beispiel geht es rasant mit einem Luftkissenboot zu alten Strecken der Transsibirischen Eisenbahn, Sie besuchen das Dörfchen Listwjanka mit seinem Fischmarkt, werden (zumindest) im Museum der Baikalrobbe begegnen, die als einzige Robbenart im Süßwasser lebt. Sie fahren mit Geländewagen über das Eis des Baikals, hören am Lagerfeuer Geschichten und genießen die Gastfreundschaft einer Familie.

Wenn auch der Abschied schwer fällt - was Sie noch auf dieser Reise erwartet, lässt ihn etwas leichter werden. Denn Sie fahren auf der Transsib-Strecke mit dem Zug nach Ulan-Ude und nach einem informativen Zwischenstopp dort mit der Transsibirischen Eisenbahn weiter nach Irkutsk, können vom warmen Abteil aus noch einmal das herrliche Panorama des Baikalsees erleben und Abschied von ihm nehmen.

Traumhaft schön und unvergesslich dürfte auch ein Besuch im hohen Norden Norwegens auf den Lofoten sein. Und mit ein bisschen Glück veranstaltet der Himmel ein Spektakel, das jeder schon einmal in Filmen gesehen und sich dabei bestimmt gewünscht hat, sich auf der Stelle genau dort »hinbeamen« zu können, wo die Polarlichter gerade tanzen. Die Daumen jedenfalls sind ganz fest gedrückt, dass Sie bei Ihrem Besuch im September auf den Lofoten dieses Naturschauspiel erleben werden.

Doch selbst wenn Wolken am Himmel dem einen Riegel vorschieben sollten, wird die Reise unvergesslich bleiben. Denn die Inselgruppe begeistert mit einer überwältigenden Natur, die ihresgleichen sucht. Überzeugen Sie sich während einer Rundreise selbst davon: Schroffe Felsenketten wechseln sich mit weißen Sandstränden ab, üppig grüne Täler mit bunten Dörfern. Selbstverständlich werden Sie die Landschaft auch vom Boot während einer Tour über den Trollfjord erkunden. Das spektakulärste Gewässer der Lofoten ist so eng von 1000 Meter hohen Felswänden umschlossen, dass Schiffe nur am Ende des Fjords wenden können.

Während die Ausflugsziele tagsüber garantiert sind, wächst jeden Abend erneut die Spannung, ob der Himmel sich wolkenlos präsentiert und sein farbenfrohes Spiel zeigt. Aber wer nicht wagt, muss sich auch künftig mit einem Platz in der zweiten Reihe am heimischen Fernseher begnügen und die Aussicht, eines der spektakulärsten Naturerlebnisse »in echt« zu erleben, verpassen.

Der hohe Norden ist nicht so Ihr Ding? Dann vielleicht der sonnige Süden? Möglicherweise ist eine Reise ins Baskenland für Sie das Traumziel. Einmal im Leben den Jakobsweg erleben - es muss ja nicht gleich die ganze Strecke und schon gar nicht ausschließlich zu Fuß sein. Aber ein kleines Stück davon kann man schon mal laufen und dabei viel entdecken.

Ein Station dieser Reise ist Bilbao mit Besuch des weltbekannten Guggenheim-Museums. Das 1997 eröffnete spektakuläre Gebäude aus Stahl, Titan und Glas, vom Stararchitekten Frank O. Gehry entworfen, ist längst zum Wahrzeichen der baskischen Hauptstadt geworden. Nicht weniger beeindruckt die mehr als 600 Jahre alte Kathedrale, die über einer Pilgerkapelle entstand.

Ein besonderes Erlebnis ist garantiert ein Spaziergang über die Schwebefähre von Biskaya, die zum Unesco-Welterbe gehört. Auf einer Länge von 160 Metern und 45 Meter über dem Fluss Nervion bietet sie einen spektakulären Panoramablick.

Spektakuläres verspricht auch eine große zwölftägige Reise durch Russland und einige Orte in den Anrainerländern Lettland, Finnland und Schweden im Juli. Erleben Sie die goldenen Kuppeln im Moskauer Kreml, die Museumsstadt Novgorod, die prächtigen Paläste der Zarenfamilie in St. Petersburg und begeben Sie sich auf die Spuren des sagenumwobenen Bernsteinzimmers. Sie machen Halt in Turku und Stockholm.

Erleben Sie auf dieser Tour die viel besungene russische Seele und Historie, ebenso wie das quirlige Leben in modernen Städten Europas. Sie sind bequem mit dem Bus unterwegs und übernachten in modernen Hotels und auch auf dem Schiff während der Heimreise.

Vielleicht ist das alles nichts für Sie, und Sie haben Fernweh nach ganz anderen Regionen. Dann rufen Sie einfach Frank Diekert an - er wird Sie bestens beraten. Egal, ob es Sie nach Neuseeland oder Afrika, nach Chile oder in die Arktis zieht. Und selbstverständlich hat er auch jede Menge Touren gleich um die Ecke im Angebot. Egal, wohin Sie reisen: Neues entdecken und seinen Horizont erweitern kann man überall. Denn: »Einmal im Jahr solltest du einen Ort besuchen, an dem du noch nie warst.« Da kann man dem Dalai Lama nur zustimmen, finde ich.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung