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Corona-Strategie der WHO: Nicht zurück zur Normalität

Die neue Corona-Strategie der WHO birgt gute Nachrichten

  • Kurt Stenger
  • Lesedauer: 1 Min.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den globalen Gesundheitsnotstand zurücknimmt, den sie 2020 wegen Covid-19 ausgerufen hat. Auch in armen Ländern gehört der Umgang mit Corona zunehmend zur Routine. Dass die WHO den Notfallmodus nicht längst abbließ, hat vor allem praktische Gründe: Die chronisch-unterfinanzierte UN-Organisation konnte für wichtige Programme im globalen Süden leichter Finanzmittel mobilisieren, die künftig möglicherweise fehlen werden. Allerdings trug der Fokus auf die verheerende Corona-Pandemie auch dazu bei, dass der Kampf gegen andere tödliche Seuchen oder gegen Kindersterblichkeit stark gelitten hat. Nur langsam bessert sich die Lage wieder. Insofern sind es doppelt gute Nachrichten, dass die WHO den Covid-Notstand für nicht mehr gegeben ansieht.

Gleichwohl dürfen die Lehren aus Corona jetzt nicht in Vergessenheit geraten. Zurecht mahnt die WHO, »besser vorbereitete und widerstandsfähigere Gesundheitssysteme für die Zukunft aufzubauen«. Denn diese arbeiten in vielen Ländern ständig jenseits der Belastungsgrenze. Eine Rückkehr zur Normalität vor Corona kann es für sie nicht geben.

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