OSZE berät über Plan Russlands

Debatte um eine neue Sicherheitsarchitektur

  • Lesedauer: 1 Min.

Athen (dpa/ND). Außenminister der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben am Dienstag in Athen Beratungen über die künftige Sicherheitsstruktur in Europa aufgenommen. Griechenlands Staatspräsident Karolos Papoulias appellierte an die Teilnehmer: »Hier in der Wiege der Demokratie Athen müssen wir mit Entschlossenheit das Vertrauen zwischen allen Mitgliedern der Organisation wiederherstellen«, sagte Papoulias bei der Eröffnung. 20 Jahre nach dem Mauerfall genieße Europa eine einmalige Sicherheit. »Die Arbeit ist aber noch nicht beendet«, so Papoulias weiter.

Im Mittelpunkt der Beratungen des OSZE-Ministerrates steht der am Wochenende veröffentlichte Vorschlag Russlands für eine europäische Sicherheitsarchitektur. Konkrete Beschlüsse werden von dem Treffen jedoch nicht erwartet. Am Freitag wird das Thema vermutlich auch die NATO beschäftigen. Dann wird der russische Außenminister Sergej Lawrow zu einer Sitzung des NATO-Russland-Rates mit den Außenministern der NATO in Brüssel erwartet.

Der griechische Premier Giorgos Papandreou rief die OSZE-Mitglieder auf, »nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten« für die Sicherheit in Europa und der breiteren Region zu arbeiten. Die instabile Lage in Afghanistan sei eine der Herausforderungen für die OSZE.

Abonniere das »nd«
Linkssein ist kompliziert.
Wir behalten den Überblick!

Mit unserem Digital-Aktionsabo kannst Du alle Ausgaben von »nd« digital (nd.App oder nd.Epaper) für wenig Geld zu Hause oder unterwegs lesen.
Jetzt abonnieren!

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal