Albatrosse vor dem Aus

Eurocup: Berliner verlieren in Vilnius mit 75:86

Das Thema Eurocup-Viertelfinale dürfte sich für die Basketballer von Alba Berlin im zweiten Jahr hintereinander erledigt haben - auch wenn sich die Verantwortlichen an die theoretisch bestehende Chance klammern. »So lange rechnerisch noch was drin ist, werden wir kämpfen«, sagte Albas Sportdirektor Mithat Demirel nach der 75:86-Niederlage bei Lietuvos Rytas Vilnius. Allerdings zeigte sich in Litauen erneut: Die Berliner spielen derzeit in der europäischen Basketballspitze keine Rolle.

In der Runde der »Top 16« hat Alba bislang alle drei Partien verloren. Die Berliner schlugen sich in Vilnius trotz Personalproblemen zwar wacker und führten im letzten Viertel gar mit fünf Punkten. Dennoch musste Demirel eingestehen: »Auf diesem Niveau werden kleine Fehler sofort bestraft.« Diese unterliefen den Gästen in den letzten sieben Minuten, als es galt, die Führung zu verteidigen.

»Um ein Team wie Rytas schlagen zu können, muss man 40 Minuten zur Sache gehen«, klagte Trainer Gordon Herbert. Die fehlende Konstanz zieht sich bei den »Albatrossen« wie ein roter Faden durch die Saison. Das Team schafft es nicht, die zweifellos vorhandene Qualität das gesamte Spiel abzurufen. Auf europäischer Ebene geht dies auf Dauer nicht gut. dpa

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung