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Lehrer-Austausch mit den USA

  • Lesedauer: 2 Min.

Frankfurt/M (ADN/ND). Deutsche Pädagogen können sich ab sofort für die Teilnahme am Lehrer-Austauschprogramm mit den USA bewerben. Voraussetzung ist eine Ausbildung für das allgemeine Schulwesen. Das gemeinsam mit der Berliner Schulverwaltung organisierte Programm ermöglicht Lehrern aus allen Teilen der Bundesrepublik, bis zu drei Jahren an öffentlichen Schulen in Texas, Missouri und North Carolina zu arbeiten. Unterrichtsbeginn ist im August 1996. Die Auswahl der deutschen Bewerber wird bis zum 15. Januar 1996 getroffen. Informationen bei: Zentralstelle für Arbeitsvermittlung, Auslandsabteilung, Feuerbachstraße 42-46, 60325 Frankfurt/M, Tel.. 069/71 11-518.

In einer Stellungnahme der drei naturwissenschaftlichen Fachverbände der Physiker, Chemiker und Biologen sowie der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte zur Reform der gymnasialen Oberstufe werden fehlende mathematische und intellektuelle Fähigkeiten der Abiturienten beklagt. Worum geht es?

Die genannte Klage wird oft von Vertretern der Wirtschaft und der Hochschulen vorgetragen. Bei der Stellungnahme geht es in erster Linie darum, die Qualität des naturwissenschaftlichen Unterrichts nicht durch eine neue Re-

form der gymnasialen Oberstufe zu gefährden.

Die Kultusminister haben unter anderem vor, in der Oberstufe und im schriftlichen Abitur nur noch Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache als Pflicht vorzuschreiben. Naturwissenschaften sollen frei gewählt werden können. Malen Sie nicht den Teufel an die Wand, wenn in der Stellungnahme von der Bankrotterklärung einer Industrienation gesprochen wird?

Ein so sehr vom Export abhängiges Land wie die BRD muß sich die anspruchsvollsten Maßstäbe setzen, um überhaupt nachhaltig Arbeitsplätze

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