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Unruhe in Mexiko: Wertverlust des Pesos

Währungskrise hat sich wieder verschärft

  • Lesedauer: 1 Min.

Mexiko-Stadt (dpa/ND). Nach Monaten relativer Ruhe hat sich die mexikanische Währungskrise wieder verschärft. Am Donnerstag verlor der Peso im Vergleich zum US-Dollar gut 6 Prozent an Wert und fiel auf den tiefsten Stand seit März. Im mexikanischen Interbankenhandel schloß der Dollar bei 7,23 Pesos nach 6,79 Pesos am Vortag.

Auf dem Höhepunkt der Peso-Krise hatte der Dollar am 9 März seinen höchsten Stand mit 7,55 Pesos erreicht. Anschließend kam er dank des internationalen Hilfspakets wieder auf rund 6 Pesos.

Experten hatten für den Kurssturz keine Erklärung,

doch werden die Finanzmärkte schon seit einiger Zeit nervöser So schwand das Vertrauen in eine baldige Konjunkturerholung, die jüngsten Inflationswerte lagen über den Prognosen. Außerdem will Mexiko offenbar eine zum 30. Oktober fällige Rückzahlung von 1,3 Milliarden Dollar an die USA bis zum Januar aufschieben.

Auch politische Faktoren sollen die Märkte negativ beeinflußt haben. So erklärten sich die aufständischen Indios im Bundesstaat Chiapas in Alarmbereitschaft, nachdem einer ihrer mutmaßlichen Führer verhaftet worden war Gestern wurde er auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft wieder freigelassen.

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