Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

E3H Blair sieht Ende der ideologischen Schlacht

Umfangreiche Investitionsprojekte in Peking unterzeichnet

Peking (dpa/ND). Der britische Premierminister Tony Blair ist am Mittwoch in Peking mit Chinas Staats- und Parteichef Jiang Zemin zusammengetroffen. Die Politiker sprachen über die Flutkatastrophe, die China heimgesucht hat, und die Veränderungen durch die marktwirtschaftliche Reformpolitik, berichtete Xinhua.

In einem Interview mit dem chinesischen Fernsehen sagte der britische Premier, die ideologische Schlacht zwischen »den extremen Formen des Sozialismus und den extremen Formen des Kapitalismus« in diesem Jahrhundert sei vorbei. Das Fernsehen verbreitete ein Transkript des Interviews vor. der Ausstrahlung. am , Mittwoch ,abehd. ' “ '

Blair 1 'nän'rite'Chmäs 1 'Mmistörpfäkiäe'ri-' ten Zhu Rongji einen »großen Modernisierer«. »Ich hege sehr große Bewunderung für seine Art, wie er die Probleme

des wirtschaftlichen Wandels anpackt.« Blair vermied Kritik an Chinas Menschenrechtsverletzungen, sagte aber, daß beide Seiten in diesem Punkt Differenzen hätten. »Aber ich denke, es wird von chinesischer Seite anerkannt, daß Fortschritte gemacht werden müssen, und es wird von uns anerkannt, daß Fortschritte gemacht werden.«

Beim Besuch Blairs in Peking haben britische und chinesische Unternehmen am Mittwoch neue Investitionsprojekte im Wert von 500 Millionen Pfund (rund 1,3 Milliarden Mark) unterzeichnet. Blair hat nach eigenen Angaben mit Ministerpräsident Zhu über weitere potentielle britische Investitionen und Geschäftsabschlüsse mit einem Umfang von mehr als drei Milliarden Pfund gesprochen. Großbritannien ist der größte europäische Investor in China.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung