Erbschaftsteuer: Schäuble kommt Kritikern entgegen

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Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kommt Kritikern bei der Erbschaftsteuerreform entgegen. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor. So sollen für Kleinstfirmen Verschonungsregeln für Firmenerben gelockert werden. Unternehmen mit bis zu drei Beschäftigten werden demnach ohne Prüfung generell von der Erbschaftsteuer befreit. Bei Betrieben mit vier bis zehn Mitarbeitern soll es eine flexible Regelung für eine Verschonung geben. Auch die Regeln für die »Bedürfnisprüfung« werden dem Entwurf zufolge etwas gelockert. Zwar soll bei einem Erwerb von großem begünstigten Vermögen über 20 Millionen Euro nach wie vor eine Verschonung geprüft werden. Unterhalb dieser Schwelle bleibt es aber bei der bisherigen Steuerbefreiung, wenn der Betrieb über einige Jahre fortgeführt wird und Arbeitsplätze erhalten bleiben. dpa/nd

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