Redaktionsübersicht

Bahareh Ebrahimi

Bahareh Ebrahimi
Bahareh Ebrahimi hat erst mal Physik studiert und wusste nicht, warum. Sie beschäftigte sich lieber mit Zeichnung, Karikatur und Fotografie. Nach dem Bachelor-Abschluss wechselte sie endlich zur Kunst und machte einen Master in Kunstwissenschaft und einen in Kulturjournalismus. Für viele Zeitungen hat sie gearbeitet, unter anderem für "FAS" und "SZ", und deckte außer Kunst noch Themen in Bereichen Film, Medien, Gesellschaft, Alltagskultur und Kulturpolitik ab. Seit 2018 arbeitet sie als Feuilleton-Redakteurin beim »nd«.
Aktuelle Beiträge von Bahareh Ebrahimi:
Teyana Taylor und Aaron Kingsley in »A Thousand and One«, der als Bester Film im Wettbewerb des US-Spielfilms ausgezeichnet wurde.
Ein Fest der Frauen

Frauenpower siegte bei dem diesjährigen US-Filmfestival Sundance in Utah. Erfreulicherweise wurden auch iranische und iranischstämmige Regisseurinnen mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht.

Taraneh Alidoosti auf der Pressekonferenz des Cannes-Filmfestivals im Mai 2022
Befreit und verhaftet

Die iranische Schauspielerin Taraneh Alidoosti wurde in Teheran festgenommen. Sie hatte sich zuvor mit dem Aufstand im Iran solidarisiert und ein Bild ohne Kopftuch von sich auf Instagram veröffentlicht.

Wie bringt man die Missbrauchsopfer dazu, ihr Schweigen zu brechen? Carey Mulligan (links) als die Reporterin Megan Twohey und Zoe Kazan als die Journalistin Jodi Kantor in »She Said«
Niemand ist immun

Kein Happy End: Maria Schrader erzählt in ihrem Hollywood-Film »She Said« die Geschichte zweier Journalistinnen, die den Produzenten Harvey Weinstein zu Fall brachten.

Die Skulptur »Brick House« von der Künstlerin Simone Leigh im Arsenale, für die sie den Goldenen Löwen für den besten Beitrag gewann.
Wo die Glühwürmchen leuchten

Vom italienischen Traum bis zu afrikanischen Hütten: Die 59. Ausgabe der Kunst-Biennale in Venedig lässt einiges an kultureller Vielfalt erblicken. Dabei wird die gesamte Stadt zur Ausstellung.

Goodbye, Kapitalismus

Die Diagnose ist offensichtlich: Der Kapitalismus ist am Ende. Aus, over, tschüssikowski. Die Lage ist klar, aber wie kommen wir da jetzt raus. Auf der Buchmesse gab es dazu immerhin ein paar Ideen.

Viel zu viele Daddy Issues

Das Filmfest Venedig verleiht Regisseurin Laura Poitras den Goldenen Löwen. Ansonsten konnten wenig Filme mit verrückten oder bewegenden Ideen überzeugen. Der iranische Regisseur Jafar Panahi wird in Abwesenheit geehrt.

Mad bad World

Warum dominieren auf dem Filmfestival in Venedig düstere Filme? Weil die Zustände der Welt nicht optimistisch stimmen und wir alle schon etwas irrer sind? Dies fragte sich unsere Filmkritikerin Bahareh Ebrahimi.