Redaktionsübersicht

Christin Odoj

Christin Odoj
Christin Odoj, Jahrgang 1984, Redakteurin im Ressort Feuilleton, hat in Jena studiert und war anschließend Volontärin beim nd.
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Aktuelle Beiträge von Christin Odoj:
Paul (li.) und Johnny, zwei nur scheinbar ungleiche Freunde
Tagträumers Albtraum

In James Grays autobiografischem Film »Zeiten des Umbruchs« zeigt der Regisseur, wie heuchlerisch das Gefasel vom amerikanischen Traum ist. Wer ganz unten ist, trifft immer jemanden, der von oben noch mal nachtritt.

In Berlin-Kreuzberg bekannt wie ein bunter Hund – jetzt kennt ihn auch die Literaturszene: Behzad Karim-Khani.
Auf Mission

Seit seinem Debüt-Roman »Hund, Wolf, Schakal« ist das Feuilleton in Behzad Karim-Khani verliebt. Im Buch geht es um Gangster und die Härte der Straße. Ein gemeinsamer Streifzug im BMW durch Kreuzberg.

Merkel eiskalt.
Transatlantisches Happening

Mit der Dokumentation »Angela Merkel – Macht der Freiheit« kommt in diesem Jahr gleich das zweite filmische Porträt über die Ex-Kanzlerin ins Kino. Der Film ist ein unkritisches Merkel-Best-of geworden.

Allegra (Matilda de Angelis) verliert sich in ihrer Trauer.
Ohne Sicherung

In dem Film »Atlas« verarbeitet die junge Allega ein Trauma. Beim Klettern in Marokko kommen alle ihre Freunde bei einem Terroranschlag ums Leben. Der Film stellt die naheliegende Frage: Wie weiterleben ohne Angst?

Gigantische Ausblicke bei rasanter Abfahrt mit dem Gravel Bike
Führ mich zum Schotter

Aller Anfang ist schwer: Beim Bravel Bike sind die Füße fest mit den Pedalen verankert. Mit einem bisschen Übung fühlt man sich bald sicher. Ein Erfahrungsbericht.

Die liebende, die gestresste, die aufopferungsvolle, die selbstbestimmte Mutter. Anke Engelke spielt sie alle in einer Person.
Putz dir bitte die Zähne – JETZT

Mütter können nur verlieren. Zu fürsorglich oder zu egoistisch. Zu karrieregeil oder zu gluckenhaft. Welche macht den Kindergeburtstag zum Triumphzug? Der Dokufilm »Mutter« hat acht Frauen zu ihrem Leben befragt.

Nichts am Freibad ist wirklich frei. Unfreibad müsste es eigentlich heißen.
Unter harten Hunden

In Doris Dörries neuem Film »Freibad« machen zwei Alt-Feministinnen mobil gegen Niqab tragende Muslimas. Was als Culture-Clash-Komödie gedacht war, gerät zu einer Klischeeparade ohne Liebe für die Figuren.

Elias (Johannes Krisch) ist da frei, wo die Welt nicht besonders menschenfreundlich ist, jenseits der Baumgrenze.
Erster im Büro

Freigeist Elias hält es im piefigen Elternhaus nicht mehr aus. Als der Vater verkündet, er solle bald den Hof übernehmen, verschwindet er in die Tiroler Berge. Der Film »Märzengrund« erzählt eine Aussteigergeschichte.

So fühlt es sich an, wenn man zu groß ist für das Leben, das für einen vorgesehen ist.
Schicksalsjahre eines Stinkefingers

Regisseurin Marie Kreutzer inszeniert einen Sisi-Film, der so gar nichts mit dem alten Kostümschinken aus den 60ern zu tun hat. Sisi ist melancholisch, magersüchtig und totunglücklich. Ein Film, der in diese Zeit passt.