Redaktionsübersicht

Uwe Sattler

Uwe Sattler
Uwe Sattler, Jahrgang 1960, nd-Redaktionsleitung. Studium der Internationalen
Beziehungen, danach Redakteur der Tageszeitung “Junge Welt”, Korrespondententätigkeit in Paris und Brüssel. Pressearbeit für die Europäische Kommission und für den Europaabgeordneten André Brie. Rückkehr zur “jW”, im Jahr 2006 Wechsel ins nd-Auslandsressort. Seit 2012 für das Redaktionsmanagement zuständig und dem Thema Europa noch immer verbunden.
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Aktuelle Beiträge von Uwe Sattler:
Sammlung von privaten Daten: Soziale Medien
»Man wird auf Schritt und Klick überwacht«

Der EU-Abgeordnete Patrick Breyer (Piratenpartei) fordert dringend Regelungen, um Persönlichkeitsrechte und Datenschutz im Web zu gewährleisten. Behörden und Internetkonzernen gefällt das gar nicht.

Politische Pandemie

Die ersten beiden Amtsjahre der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen waren von der Pandemie gezeichnet. Die EU selbst ist politisch krank. Wo Zusammenhalt nötig wäre, driftet sie auseinander.

Dünen, Meer und Wald, so sieht die westpolnische Ostseeküste bei Wollin aus – noch.
Klapprad gegen Megafrachter

Auf Usedom soll der größte Containerhafen der Osseeregion entstehen - mit katastrophalen Folgen für die deutsch-polnische Insel. Eine Bürgerinitiative hat den Kampf dagegen aufgenommen. Und erhält Unterstützung aus Brüssel.

War übrigens auch einst Deutschlands Außenministerin: Ursula von der Leyen
Bitte nicht stören!

Lange schwieg die EU zur Krise und zur Machtübernahme der Taliban in Afghanistan. Nun melden sich ihre Spitzenpolitiker*innen zu Wort - mit wohlfeilen Erklärungen, die fatal an jene aus der sogenannten Flüchtlingskrise von 2015 erinnern.

»Europa nimmt keine gute Entwicklung«

Gerade in osteuropäischen EU-Staaten wird die Pressefreiheit immer weiter eingeschränkt. Brüssel müsse diesen Ländern den Geldhahn zudrehen, meint der Medienforscher Lutz Kinkel.

»Ein irrationales Russland-Bashing«

Auch die neue Russland-Strategie der EU setzt auf Konfrontation statt Kooperation. Damit verletzt Europa seine eigenen Interessen, sagt die EU-Expertin Petra Erler.

Raus aus der Blase!

In der ersten Plenarrunde der EU-Zukunftskonferenz blieb die »offizielle Politik« unter sich. Das muss sich ändern, wenn die Konferenz ihren Namen zurecht trägt.

Versprechen auf die Zukunft

Ein Festakt in Straßburg bietet oberflächliche Grußworte zur Zukunft der EU: Die Demokratie müsse aus der Krise lernen und unseren Kindern müssen wir eine bessere Welt hinterlassen. Doch immerhin soll es etwas partizipative Demokratie geben.

Operation am offenen Herzen

Die Regierungen im EU-Rat haben die Konferenz zur Zukunft Europas immer wieder verzögert und pochen auf die Unantastbarkeit der Verträge. Ihre Macht ist nur zu brechen, wenn das Votum der Zivilgesellschaft und der Bürger*innen für grundlegende Veränderungen ausfällt.

Kein klares Licht vom Leuchtturm

Monatelang haben die EU-Regierungen den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern verschleppt – aus Angst vor möglichen Veränderungen an den Europäischen Verträgen. Nun beginnt der Beratungsmarathon.

Heinz Bierbaum
»Die Linke hat eine starke Binnensicht«

Der Präsident der Europäischen Linken hofft nach der Bundestagswahl auf neuen Schwung in Sachen Europa. Dies heiße für Europas Linke auch, bei der großen EU-Zukunftskonferenz mitzuwirken, die am Sonntag beginnt.