Redaktionsübersicht

Uwe Sattler

Uwe Sattler
Uwe Sattler, Jahrgang 1960, nd-Redaktionsleitung. Studium der Internationalen
Beziehungen, danach Redakteur der Tageszeitung “Junge Welt”, Korrespondententätigkeit in Paris und Brüssel. Pressearbeit für die Europäische Kommission und für den Europaabgeordneten André Brie. Rückkehr zur “jW”, im Jahr 2006 Wechsel ins nd-Auslandsressort. Seit 2012 für das Redaktionsmanagement zuständig und dem Thema Europa noch immer verbunden.
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Aktuelle Beiträge von Uwe Sattler:
»Ein irrationales Russland-Bashing«

Auch die neue Russland-Strategie der EU setzt auf Konfrontation statt Kooperation. Damit verletzt Europa seine eigenen Interessen, sagt die EU-Expertin Petra Erler.

Politiker und Bürger haben die Beratungen der Konferenz zur Zukunft Europas gestartet.
Raus aus der Blase!

In der ersten Plenarrunde der EU-Zukunftskonferenz blieb die »offizielle Politik« unter sich. Das muss sich ändern, wenn die Konferenz ihren Namen zurecht trägt.

Teilnehmer und Zuschauer der Eröffnungsveranstaltung der Konferenz zur Zukunft Europas sitzen umringt von Großbildleinwänden im Gebäude des Europäischen Parlaments. Nach monatelangen Vorbereitungen startet heute offiziell die Konferenz zur Zukunft Europas. Die bis Frühjahr 2022 angelegte Konferenz setzt auch auf Bürgerdialoge.
Versprechen auf die Zukunft

Ein Festakt in Straßburg bietet oberflächliche Grußworte zur Zukunft der EU: Die Demokratie müsse aus der Krise lernen und unseren Kindern müssen wir eine bessere Welt hinterlassen. Doch immerhin soll es etwas partizipative Demokratie geben.

Europa ist die Zukunft - doch wie diese aussehen soll, darüber lohnt es sich zu streiten.
Operation am offenen Herzen

Die Regierungen im EU-Rat haben die Konferenz zur Zukunft Europas immer wieder verzögert und pochen auf die Unantastbarkeit der Verträge. Ihre Macht ist nur zu brechen, wenn das Votum der Zivilgesellschaft und der Bürger*innen für grundlegende Veränderungen ausfällt.

Kein klares Licht vom Leuchtturm

Monatelang haben die EU-Regierungen den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern verschleppt – aus Angst vor möglichen Veränderungen an den Europäischen Verträgen. Nun beginnt der Beratungsmarathon.

Heinz Bierbaum
»Die Linke hat eine starke Binnensicht«

Der Präsident der Europäischen Linken hofft nach der Bundestagswahl auf neuen Schwung in Sachen Europa. Dies heiße für Europas Linke auch, bei der großen EU-Zukunftskonferenz mitzuwirken, die am Sonntag beginnt.

Der Spaltpilz gedeiht

Ungarns rechtslastige Regierungspartei Fidesz ist aus dem konservativen Bündnis Europäische Volkspartei ausgetreten. Auch ohne EVP-Mitgliedschaft wird Budapest die EU weiter unterhöhlen.

Demokratie in kleinen Häppchen

Auf der Zukunftskonferenz der EU wird über die Zukunft der EU gesprochen. Doch ein Thema wird ausgeklammert: Neue Grundlagenverträge. Die fürchten die EU-Spitzen wie der Teufel das Weihwasser. Denn sie könnten die EU demokratisieren.

»Es geht um die Zeit nach Putin«

Das Urteil gegen Alexej Nawalny hat scharfe Proteste in der EU hervorgerufen. Die Beziehungen zwischen beiden Seiten waren ohnehin bereits gespannt. Ist das Verhältnis überhaupt noch zu kitten?

Neue Repression, alte Feindbilder

Prozess und Urteil gegen Alexej Nawalny sind ebenso politisch motiviert wie das vorangegangene Attentat. Mit der amtlichen Verfolgung seines Intimfeindes hat der allmächtige Präsident Putin die Reputation Russlands weiter geschwächt.

Helmut Scholz ist handelspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Europäischen Parlament. Er ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für Internationalen Handel, in der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und im Transatlantischen Gesetzgeberdialog. Über das künftige Verhältnis zwischen EU und USA sowie die Herausforderungen für den neuen US-Präsidenten Joe Biden, der am Mittwoch sein Amt antritt, sprach mit ihm Uwe Sattler.
»Das ›gute, alte Bündnis‹ ist überholt«

Der Sturm auf das Kapitol in Washington hat viele Menschen schockiert. Für den Amtsantritt des Demokraten Joe Biden als Präsident am Mittwoch werden abermals Ausschreitungen befürchtet. Der Linke-Europapolitiker Helmut Scholz zur Demokratie in den USA, Biden und zum Verhältnis zur EU.