Verfahren in Marseille gegen Neonazi-Gruppe
Marseille. Nach Razzien gegen eine Neonazi-Gruppe in Frankreich sind gegen drei Hauptverdächtige Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Die Verfahren wurden in Marseille eingeleitet, wie am Freitag aus dem französischen Innenministerium verlautete. Am Mittwoch waren bei Razzien in acht Departements elf Verdächtige festgenommen worden.Den elf Festgenommenen würden die Bildung einer kriminellen Vereinigung, bandenmäßiger Erwerb, Besitz und Veräußerung von Waffen sowie die Beteiligung an einer Kampfgruppe zur Last gelegt, wie Innenminister Bernard Cazeneuve in einer Mitteilung dargelegt hatte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft proklamierten die Mitglieder der Neonazi-Gruppe eine Überlegenheit der weißen Rasse. Bei den Razzien wurden elf Gewehre, 28 Stichwaffen sowie Nazi-Fahnen gefunden. AFP/nd
Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.
Dank Ihrer Unterstützung können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln
Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.