Tarifkonflikt beim Roten Kreuz beendet

Stuttgart. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einigten sich am Mittwoch in Stuttgart auf einen neuen Tarifvertrag. Demzufolge bekommen die Beschäftigten binnen zwei Jahren ein Gehaltsplus von zunächst 2,4 Prozent und in einem weiteren Schritt 2,35 Prozent. Die Maximalarbeitszeit von Rettungskräften wird bis 2019 von 48 auf 45 Stunden pro Woche reduziert. Zudem wird der Urlaub von 26 Tagen auf 28 Tage pro Jahr angehoben. Der Vertrag betrifft etwa 50 000 Beschäftigte vor allem im Südwesten Deutschlands - und damit circa ein Drittel aller DRK-Beschäftigten. Gremien beider Seiten sollen bis Mitte September zustimmen, damit der Vertrag gültig wird. Am Montag waren Rettungssanitäter in Rheinland-Pfalz in einen Warnstreik getreten. dpa/nd

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