Syrien: Russischer Mi-8 abgeschossen

Angriffe auf Aleppo gehen trotz humanitärer Zusagen weiter

Damaskus. Beim Abschuss eines russischen Militärhubschraubers über Syrien sind alle fünf Soldaten an Bord getötet worden. Die Transportmaschine vom Typ Mi-8 wurde nach Militärangaben am Montag in der nordsyrischen Provinz Idlib vom Boden aus getroffen und stürzte ab. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, waren drei Mann Besatzung und zwei andere russische Offiziere an Bord.

Mit einer neuen Offensive versuchten derweil dschihadistische und islamistische Rebellengruppen, den Belagerungsring regierungstreuer Verbände um Aleppo zu durchbrechen. Die islamistischen Gruppen zündeten Autobomben und feuerten Raketen ab, während ihre Kämpfer vorrückten, um eine neue Versorgungsroute in die von Rebellen gehaltenen Stadtteile zu öffnen. In Aleppo selbst setzte die syrische Luftwaffe trotz der Ankündigung aus Damaskus und Moskau, es seien mehrere Hilfskorridore geöffnet worden, ihre Angriffe auf Rebellenviertel im Osten der Stadt fort. Agenturen/nd Seite 8

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