Afghanistans erste Luftwaffenpilotin ersucht um Asyl in den USA

Kabul. Afghanistans gefeierte erste Luftwaffenpilotin hat um Asyl in den USA ersucht. Nilofar Rahmani (25) habe gerade ein 15-monatiges Training in den USA absolviert und weigere sich nun, nach Afghanistan zurückzukehren, berichteten US-Medien. Sie habe schon im Sommer Asyl beantragt. »Wall Street Journal« berichtete von Todesdrohungen der Taliban, aber auch von Verwandten gegen Rahmani. Der »New York Times« sagte Rahmani, ihre männlichen Kollegen bei der Luftwaffe behandelten sie schlecht. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kabul, Mohammed Radmanisch, sagte am Montag, Rahmani habe die Drohungen gegen sie erfunden, um Asyl beantragen zu können. dpa/nd

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