Regensburger Journalist unter Korruptionsverdacht

  • Lesedauer: 1 Min.

Regensburg. In der Regensburger Korruptionsaffäre ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen einen Journalisten aus der Domstadt. Es bestehe der Anfangsverdacht der Bestechung des Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs (SPD), sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Theo Ziegler am Mittwoch. Es gehe um positive Berichterstattung im Austausch gegen den Verrat von Dienstgeheimnissen aus nichtöffentlichen Sitzungen. Der Journalist selbst hatte am Mittwoch von den Ermittlungen gegen ihn berichtet. Wolbergs soll einen Baulöwen bei der Vergabe eines früheren Kasernenareals bevorzugt haben. Im Gegenzug soll der beschuldigte Geschäftsführer einer Bauträgergesellschaft an die Regensburger SPD Spenden in sechsstelliger Höhe gezahlt sowie Wolbergs und ihm nahestehenden Personen geldwerte Vorteile verschafft haben. dpa/nd

Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn.

Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen sichtbar machen, die sonst untergehen
→ Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden
→ Desinformation Fakten entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und vertiefen

Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.

- Anzeige -
- Anzeige -